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Pflegeunternehmen fordern mehr Rechte: „Charta der Professionellen Pflege in Deutschland“

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Der Verband Deutscher Alten- und Behindertehilfe (VDAB) hat am vergangenen Montag in Berlin seine „Charta der Professionellen Pflege in Deutschland" vorgestellt. Es müsse ein konsequentes Umdenken in der öffentlichen und politischen Diskussion um Pflege geben, das die Arbeits- und Rahmenbedingungen für Professionelle Pflege in den Vordergrund stellt, sagte VDAB-Bundesvorsitzend er Stefan Baumann.

Die Charta zeige auf, welche Handlungen und Unterlassungen von Seiten der Bundes- und Landesgesetzgeber, Kostenträger und Prüfinstitutionen dazu führten, dass Grundrechte der Einrichtungen verletzt würden.

In Bundes- und Landesheimgesetzen werde den Prüfinstitutionen ein uneingeschränktes Recht auf Betreten der Einrichtungen und Mitnahme von Daten gewährt - deshalb fordert die Charta die Wahrung der Grundrechte für Pflegeeinrichtungen. Die bestehende Überregulierung müsse zurückgeschraubt und die eigenverantwortliche Unternehmensführung wieder in den Vordergrund gerückt werden.

Weiterhin fordere der Verband unabhängige Qualitätsnachweise, neutrale Prüfungen, steuerliche Gleichbehandlung aller Pflegeeinrichtungen sowie Verhandlungen zwischen den Kostenträgern und Heimen auf fairer Grundlage.

„...Wenn die Einrichtungen ihre Aufgaben wahrnehmen sollen, müsse die Professionelle Pflege die dazu gehörenden Entscheidungen selbstständig treffen können. Nur so könnten sie zeitnah getroffen und umgesetzt werden.

Die Einrichtungen müssten folgerichtig die Möglichkeit haben, Hilfsmittel, Inkontinenzprodukte und/oder Salben zur Durchführung der pflegerischen Prophylaxen, bei Wundversorgungen oder bei gesicherter ärztlicher Diagnose und im Bereich der palliativen Versorgung selbst zu verordnen

Ebenfalls dazu gehöre die Vergütung für selbstständig durchgeführte Kontrollen des Blutzuckerspiegels bei insulinpflichtigen Pflegebedürftigen. Dies sei gesetzlich zu regeln und haftungsrechtlich einwandfrei abzusichern. In diesem Zusammenhang habe die Professionelle Pflege auch Anspruch auf vorbehaltene Tätigkeiten. Nur so sei auf Dauer eine qualitätsgesicherte Pflege durchzusetzen....“

(Artikel 7, Auszug)
Die Charta der Professionellen Pflege in Deutschland steht ergänzend neben der Charta der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen, in der grundlegende Rechte der Pflegebedürftigen formuliert sind.

Erstere lässt sich nur umsetzen, wenn zweitere erfüllt ist. Ziel dieser Charta ist es, dazu beizutragen, die Rolle der Professionellen Pflege zu stärken und neben die Pflichten ihre selbstverständlichen Rechte zu stellen - im ambulanten wie im (teil-)stationären Bereich.

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