Alt werden Zuhause in Hahnbach

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WOHNanpassungsBERATUNG - Tipps zu evtl. möglichen Finanzierungsmöglichkeiten

Die WOHNanpassungsBERATUNG der AOVE-Koordinationsstelle "Alt werden zu Hause" setzt sich seit 2011 für ein unbeschwertes und selbstständiges Leben ohne Stolpersteine und Hindernisse ein. Jeder von uns kann unvermittelt in eine Situation kommen, die unsere Bewegungsfreiheit einschränkt – etwa durch eine Sportverletzung. Aber auch im Blick auf den demographischen Wandel, nach einem Unfall, Schlaganfall, Querschnittslähmung, kann auf einmal alles ganz anders.

Daher ist die Sicherstellung einer möglichst selbständigen Lebens- und Haushaltsführung nicht nur für ältere, pflegebedürftige Menschen, für Menschen mit Handicap, sondern einfach für uns alle, eine der zentralen gesundheits- und sozialpolitischen Herausforderung unserer Gegenwart und Zukunft. Denn auch wir könnten bereits morgen Betroffene sein.

Die MitarbeiterInnen der AOVE-Koordinationsstelle "Alt werden zu Hause" stellen bei ihrer Tätigkeit immer wieder fest, dass in vielen Wohnungen mit einer Anpassung des Zuhauses an die veränderten Bedürfnisse im Alter, bei Menschen mit Handicap ein komfortables und längeres selbstständiges Wohnen in den eigenen vier Wänden möglich wäre. Denn oft sind es nur Kleinigkeiten an Veränderungen, die mehr Sicherheit schaffen könnten.

Hier einige Beispiele: Das Schlafzimmer, Bad befinden sich im ersten Stock und sind nur mit großen Schwierigkeiten zu erreichen, die Badewanne ist zu hoch, das Waschbecken mit einem Unterbauschrank versehen, die Türen sind zu schmal für einen Rollator oder Rollstuhl, die Treppe zum Hauseingang, in den 1. Stock, Türschwellen oder -anschläge sind dann ein weiteres Hindernis.

Dies sind nur einige Beispiele von vielen, bei denen es notwendig wird, das eigene Haus, die eigene oder gemietete Wohnung an die Bedürfnisse eines älteren und/oder Menschen mit Behinderung anzupassen.

Der Freistaat Bayern fördert die behindertengerechte Anpassung von bestehendem Eigen- und Mietwohnraum an die Belange von Menschen mit Behinderung im Rahmen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms mit einem leistungsfreien (zins- und tilgungsfrei) Baudarlehen von bis zu 10.000 Euro. Voraussetzung für eine Förderung ist unter anderem die Einhaltung von bestimmten Einkommensgrenzen.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte die AOVE-Koordinationsstelle "Alt werden zu Hause", Stichwort: "Wohnanpassungsberatung" oder direkt das

Landratsamt Amberg-Sulzbach,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Hier wird Ihnen bei der Antragstellung gerne geholfen, auch erhalten Sie dort weitere Informationen.

Darüber hinaus kann bei häuslicher Pflege finanzielle Unterstützung durch Ihre Pflegekasse gewährt werden für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes  (Verbesserung der räumlichen Umgebung) der oder des Pflegebedürftigen mindestens des Pflegegrades 1 nach § 40 Abs. 4 SGB XI (ab 01.01.2017), wenn dadurch im Einzelfall

  • die häusliche Pflege überhaupt erst ermöglicht wird,
  • die häusliche Pflege erheblich erleichtert und damit eine Überforderung der Leistungskraft des Pflegebedürftigen und der Pflegenden verhindert oder
  • eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt, also die Abhängigkeit von personeller Hilfe verringert wird.

Dabei sind die Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes nicht nur auf den Ausgleich und die Aufrechterhaltung der Selbständigkeit oder der Beeinträchtigung der Fähigkeiten im Sinne des § 14 SGB XI bzw. auf die Herbeiführung der Entbehrlichkeit solcher Hilfeleistungen beschränkt.

Bei den wohnumfeldverbessernden Maßnahmen kann es sich um wesentliche Eingriffe in die Bausubstanz, um den Ein- und Umbau von Mobiliar oder um Maßnahmen, die eine Anpassung der konkreten Wohnumgebung an die Bedürfnisse des pflegebedürftigen Menschen bezwecken und deshalb in einer anderen Wohnumgebung nicht notwendigerweise benötigt werden, handeln.

Im Gutachten sind alle zum Zeitpunkt der Begutachtung erforderlichen Maßnahmen zu dokumentieren.
Diese Maßnahmen werden von der Pflegekasse als eine Verbesserungsmaßnahme
gewertet und hierbei ist es nicht maßgeblich, ob die notwendigen Einzelmaßnahmen

  • jeweils auf die Ermöglichung bzw. Erleichterung der häuslichen Pflege oder jeweils auf die Wiederherstellung einer möglichst selbständigen Lebensführung der oder des Pflegebedürftigen gerichtet sind,
  • jeweils auf die Verbesserung der Lage in demselben Pflegebereich oder auf verschiedene Pflegebereiche abzielen,
  • in demselben Raum der Wohnung oder in verschiedenen Räumen durchgeführt werden oder
  • innerhalb oder außerhalb der Wohnung bzw. des Hauses stattfinden.

Weitere Informationen sind der Anlage 2 „Auszug aus dem Gemeinsamen Rundschreiben des
GKV-Spitzenverbandes und der Verbände der Pflegekassen auf Bundesebene zu den leistungsrechtlichen Vorschriften des PflegeVG zu § 40 Abs. 4 SGB XI“ (in der jeweils gültigen Fassung)
zu entnehmen. Diese finden Sie hier.

Weitere Informationen hierüber erhalten Sie bei der AOVE-Koordinationsstelle "Alt werden zu Hause", Stichwort: "Wohnanpassungsberatung" oder Ihrer Pflegekasse.

Zudem fördert die KfW-Bank den altersgerechten Umbau von Wohnraum. Auch dort können Sie wegen eines Investitionszuschusses bis 6.250 Euro Zuschuss pro Wohneinheit oder Darlehens aus dem Programm "Altersgerechtes Umbauen" nachfragen.

Wichtige Information der KfW-Bank zum Investitioszuschuss: Die Mittel aus dem Bundeshaushalt in Höhe von 49 Millionen Euro für 2016 sind bereits aufgebraucht. Eine Zusage für Zuschüsse für barrierereduzierende Maßnahmen einschließlich Kombianträgen Barrierereduzierung und Einbruchschutz kann daher nach Ausschöpfung der Mittel nicht mehr erfolgen.

Derzeit kann keine Aussage zur Haushaltssituation für die Zuschussförderung barrierereduzierender Maßnahmen für das Haushaltsjahr 2017 getroffen werden, so die KfW-Bank in ihrer Mitteilung vom 22.07.2016.

Die KfW-Bank unterstützt Sie aber weiterhin mit dem Kredit 159 "Altersgerecht umbauen", Kredit für Einbruchschutz, mehr Wohnkomfort und weniger Barrieren,  ab 0,75 % effektiver Jahreszins bis 50.000 Euro Kreditbetrag je Wohneinheit, unabhängig von Ihrem Alter für Maßnahmen zur Barrierereduzierung/Einbruchschutz oder den Kauf umgebauten Wohnraums.

Mehr Informationen über die Angebote der KfW-Bank finden Sie unter www.kfw-foerderbank.de, Fragen dazu beantwortet Ihnen auch ihre Hausbank oder Sparkasse.

Diese Hinweise und Tipps erfolgen ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Aufgrund der Präsanz des Themas werden wir von "awz-hahnbach.de" in unregelmäßigen Abständen weitere Informationen mitteilen.

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