AOVE-Geschäftsstelle seit Dezember 2025 in neuen Räumen an der Umgehungsstraße 10 in Hahnbach

Geschrieben von mma am . Veröffentlicht in Nachrichten zu Hahnbach.

Die Geschäftsführerin Katja Stiegler (Bildmitte), Doris Beer (links), die Vorständin des Regionalwerks Amberg-Sulzbach und Sabine Weber (rechts), die Projektkoordinatorin „Lebensraum Goldene Straße“, sind mehr als glücklich, nun größere Büro- und Besprechungsräume zu haben

Auch haben sie nun hellere Räume und unendlich mehr Ruhe als in der von mehreren Gruppierungen vielseitig genutzten vorherigen Unterbringung.

Bei den Damen der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach, kurz AOVE, herrscht seit Dezember noch bessere Laune, Erleichterung und vor allem große Freude. Denn sie konnten aus dem zweiten Stock im Feuerwehrhaus am Amberger Tor mit 39 Treppenstufen endlich in ein eigenes Gebäude im Parterre an der Umgehungstraße einziehen.

Seit Dezember 2024 freuten sie sich bereits auf Ihre neue Unterkunft, die damals von der Marktgemeinde erworben werden konnte

Doch galt es noch manche Hürde zu bewältigen: ein Gutachten für Arbeitssicherheit und Fluchtpläne mussten erstellt und realisiert werden, eine Zwischenmauer fehlte und weitere Renovierungen sowie fehlendes Mobiliar war zu requirieren.

Als der Umzug im Dezember anstand, war man sehr froh, dass Arbeiter der AOVE -Bauhöfe sowie manche private Hand mit anpackte. Hunderte von Ordnern, Büchern und Prospekten, teils in schweren Kisten, Unmengen an Material, Gerätschaften und Möbel wanderten flink von der Herbert-Falk-Straße in die Umgehungsstraße.

Gerne hätte man alle alten Möbel weiterverwendet, doch kollidierten einige „ältere Modelle“ schon beim Anheben und ein riesiger Einbauschrank war gar nicht abbaubar. Und da Nachhaltigkeit eines der Aushängeschilder der AOVE ist, war es für alle selbstverständlich, dass man bei einem Hahnbacher Unternehmen freundlicherweise zu äußerst günstigen Konditionen gut erhaltene gebrauchte Schränke und Tische orderte.

Schon arbeiten neben den „drei Urgesteinen“ Stiegler, Weber und Beer noch Sarah Dehling und Elke Flierl in den gut 100 Quadratmetern. Elke Flierl ist die Managerin für Innenentwicklung und Sarah Dehling ist die Projektkoordinatorin in GESTALT-get SET. Die Abkürzung steht für GEhen, Spielen und Tanzen als Lebenslange Tätigkeit und wurde von der FAU (Friedrich-Alexander-Universität) Erlangen- Nürnberg initiiert. Gefördert wird das Projekt vom GKV-Bündnis der gesetzlichen Krankenkassen. Es handelt sich um ein präventives Bewegungsangebot und die Auftaktveranstaltung wird in der Marktgemeinde Hahnbach Ende Februar stattfinden.

Schon seit 30 Jahren besteht die AOVE und hat sich äußerst erfolgreich der Entwicklung des ländlichen Raums verschrieben

In interkommunaler Zusammenarbeit betreut und bündelt sie Projekte, deren grobe Übersicht auf der Startseite des Internetauftritts zu entdecken ist. In breiten, zunehmenden Handlungsfeldern hat sich das ganze Team, das die studentische Hilfskraft Marlene Meiler bestens hilfreich unterstützt, vor allem dem breiten Focus der Bildung verpflichtet. „Jedem Menschen sollten beste Voraussetzungen für einen guten Start in ein gelingendes Leben mitgegeben werden“ ist eines der Credos der fleißigen Frauen und Mütter.

Auch hat man schon einen barrierefreien Zugang, wohl über den Balkon des Gebäudes im Visier

Doch momentan ist dieser (noch) nicht dringend notwendig, da persönliche Beratungen, zum Beispiel für „Alt werden zu Hause“, reihum in den leicht zugänglichen Rathäusern des AOVE-Gebiets stattfinden.

Noch ist nicht alles perfekt eingeräumt und systematisch katalogisiert, auch das Lager im ersten Stock braucht noch manche Übersichtlichkeit, doch visiert man schon einen „Tag der offenen Tür“ im Frühsommer an. Nur zu gerne möchte man dann der Öffentlichkeit die vielen Projekte und Arbeiten zeigen, wovon auch viele Urkunden und Prämierungen für beste geleistete Arbeit zeugen.

Auch die Umgebung des neu bezogenen Hauses wird noch dieses Jahr umgestaltet werden. So entsteht in Richtung Max-Prechtl­-Schule ein „grünes Klassenzimmer“ für Unterricht im Freien. Auch will sich der örtliche Obst- und Gartenbauverein bei der Gestaltung des Gartens einbringen. Man darf gespannt sein.