Geschenk des Schöpfers: Die Vilsecker Mulde - Hobbyarchäologe hofft auf Interesse des neuen Stadtrats
Der Vilsecker Hobbyarchäologe Karl Platzer ist stolz auf seine wertvollen Fundstücke u.a. aus der Vilsecker Mulde

Eine wahre Liebeserklärung an unsere Heimat ist der Text, den der Vilsecker Hobbyarchäologe Karl Platzer kürzlich über die Vilsecker Mulde verfasste. Dies zu tun, war dem 91-Jährigen in seinem fortgeschrittenen Alter noch ein großes Bedürfnis, denn in dem Naturschutzgebiet zwischen Vilseck und Freihung hat er viele Jahrzehnte lang wahre Schätze gefunden, sprich Dokumente aus längst vergangenen Zeiten.
Ein Kleinod und Geschenk des Schöpfers: Die Vilsecker Mulde

Aber lesen Sie nun selber, war Karl Platzer in seiner kurzen Würdigung darüber schreibt
„Die Vilsecker Mulde ist ein außergewöhnliches und liebes, natürliches Kleinod. Zusammen mit Funden aus der mittleren Altsteinzeit, die einzigartig in Bayern sind, beweisen Arbeitsgeräte in sehr schöner Fertigung, dass ein Überleben während der Eiszeit (80.000 – 50.000 vor Christus) in dieser Kleinregion möglich war.
Die Menschen damals ließen mit handwerklichem Geschick aus verschiedenem Steinmaterial kleine Kunstwerke entstehen. Diese Fundstücke, teils mit schöner, altersbedingter Patina, befinden sich seit langem in meinem Besitz.
Die Vilsecker Mulde ist ein wunderschönes Geschenk unseres Schöpfers und eine Perle unseres nördlichen Landkreises Amberg-Sulzbach.
Wer Interesse oder Nachfragen hat, kann mich gerne telefonisch unter 09662-1628 oder schriftlich (St.-Ägidius-Str. 3, 92249 Vilseck) erreichen.“
Mündlich fügt er hinzu, dass über diese wertvollen Funde in Vilseck leider nur sehr wenig bekannt ist und dass von Seiten der Stadt kaum Interesse an seiner Schatzsammlung besteht. Karl Platzer würde sich sehr freuen, wenn seine Fundstücke aus dem nördlichen Landkreis, von denen er übrigens ein ganzes Zimmer voll hat, irgendwie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würden.
„Ich wünsche mir halt, dass sich der neue Bürgermeister mit seinem Stadtrat einmal bei mir meldet“, fügt er schmunzelnd hinzu und hofft, dass er das noch erleben wird.
- Aufrufe: 33