Frohnbergfest 2026 - Samstag, 8. August - Letzte Vorbereitungen und Auftakt zum Fest
Schon morgens gegen acht Uhr hatten Frauenbundfrauen unter der Regie ihrer Vorsitzenden Hildegard Gallitzendörfer (links) begonnen, an die 30 verschiedene Kräuter und Blumen auf den Frohnberg zu transportieren

Über drei Stunden lang galt es dann diese am Freialtar zu einer beeindruckenden Stele zu drapieren. Weitere Frauenbundfrauen schmückten zeitgleich die Kreuzwegstationen mit selbst gefertigten Kränzen aus Getreide, Stroh und Blumen.
Unglaublich angenehm wehte anschließend ein Duft von der Kräuterstele vom Freialtar hin zu über 20 Helfern. Diese bereiteten am heutigen Samstagmorgen alles zum Auftakt des Frohnbergfestes für Gottesdienste und musikalischen Rahmen am und um den Freialtar vor.
Starke Männer brauchte man zum Holen und Aufstellen der schweren Sedilien, des Ambo und des Altars aus Eichenholz. 20 weitere Ehrenamtliche reinigten und stellten an die 200 Bänke für die Gottesdienstbesucher auf.

Andere wiederum brachten die Liedblattständer in Position und weitere kümmerten sich um das Aufziehen von sechs weiß-gelben Kirchenfahnen.
Auch Lautsprecher und Mikrophone wurden installiert. Ein Organist überprüfte die Orgel und auch das große Sonnensegel über der Chorbühne, die der Männergesangverein aufgestellt hatte, wurde gespannt.
Der Blumenschmuck fand seinen Platz in Kirche und Lourdesgrotte, vor der bereits die Anpflanzung am Kreuz aufgehübscht worden war.
Zum Bergauftakt der politischen lGemeinde waren zahlreiche geladene Gäste aus Wirtschaft, Banken, Politik und Geistlichkeit gern der Einladung des Ersten Bürgermeisters Dominik Sachsenhauser gefolgt

In der Wallfahrtsbierwirtschaft der Familie Siegert-Greiner wurde deren Anfang vor 100 Jahre gefeiert
Die Bäckerei Kredler gratulierte mit einer großen Motivtorte

Ludwig Graf, Hahnbachs erster Heimatpfleger, hatte herausgefunden, dass man 1926 dem Kommunbrauer Georg Siegert eine Schankstelle für den Patroziniumstag auf dem Frohnberg erlaubt hatte. Damals hatten sich 600 Wallfahrer des Katholischen Arbeiter- und Arbeiterinnenvereins Bavaria aus Amberg angemeldet.
Tatsächlich fand nach einem deutlichen Rückgang der Pilger mit nur 200 bis 300 Personen in jenem Jahr wieder ein neuer Aufschwung statt, der sich fortsetzte, schließlich zu einer Wallfahrtswoche wurde und in unserer Zeit an Besuchern weit übertroffen wird.
Seniorwirt Georg Siegert erinnerte an das aus jener Zeit erhaltene Emaille-Schild der Firma Baumann und dankte seiner Tochter Christiane Greiner für das Fortsetzen der Familientradition seit zehn Jahren.
Mit Blumensträußen überraschte Bürgermeister Sachsenhauser die Seniorin Isanthe Siegert, die Wirtin Christiane Greiner und die Heimatpflegerin Marianne Moosburger. Auch durfte er zum Jubiläum ein Fass Freibier der Brauerei Kummert anzapfen.
Im ersten Gottesdienst begrüßte Pfarrer Birner alle zur „Bergwanderung auf den Glaubens-Kraftort“ und verabschiedete 7 ehemalige PGR-Mitglieder
Passend dazu stellte er den Heiligen Pier Giorgo Frassati aus Turin vor. Dieser wurde 2025 heiliggesprochen, da der leidenschaftliche Bergsteiger bis zu seinem frühen Tod mit 24 Jahren unermüdlich Hilfsbedürftige unterstützt hatte.
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