Frohnbergfest 2026 - Patrozinium und Mittelpunkt der Frohnbergfestwoche ist das „Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel“
Am Altar waren Pfarrer Herbert Rösl und der Ortspfarrer Michael Birner, der auch predigte sowie Diakon Dieter Gerstacker

Jeder kenne den Wunsch „Kommt gut heim!“ und jedeR wolle in ein Zuhause zurückkommen, wo er in Liebe erwartet wird, begann Pfarrer Birner die Predigt. Bleibende Hoffnung aller Gläubigen sei, wie Maria in eine endgültige Heimat im Himmel zu kommen. Dies sei auch das Ziel der armen Müllersrtochter Bernadette Soubirous gewesen, der in Lourdes 17-mal Maria erschienen ist.
Entgegen allen Widerständen und Verspottungen habe sie auf den Hinweis der Gottesmutter hin mit den Händen eine Quelle ausgegraben, die bis heute heilendes Wasser und Hoffnung spende. Als einfache, bescheidene und kranke Ordensfrau sei sie schließlich mit 53 Jahren in Nevers gestorben und 1933 heiliggesprochen worden.
Auch der Frohnberg, so der Ortspfarrer, war und bleibe ein echter Gnadenort mit Anziehungskraft. Fragen und Zweifel auch dazu seien absolut normal, versicherte er. Auch könnten oft nur Maria und Gott letzte Antworten geben, doch dürfe man gewiss sein, „dass der Himmel für uns alle offensteht, aus dem uns Maria, die Mutter der Barmherzigkeit, die Hand reicht, um zu Jesus zu führen.“
Den Hauptgottesdienst am Patrozinium begleiteten perfekt die sonoren Männerchöre Hahnbach und Ursulapoppenricht unter Jana Müller

Am Abend stellte Pfarrvikar Christian Preitschaft das Geschwisterpaar Jacinta und Francisco Marto vor

Die beiden heiligen Seherkinder von Fatima hatten 1917 Marienerscheinungen, die sie tief geprägt und ihr Leben völlig verändert haben. Nach einem Blick in die Ewigkeit verkündeten sie: „Wenn die Menschen wüssten, was die Ewigkeit ist, würden sie alles tun, um ihr Leben zu ändern.“ Da der Mensch aber alles nur bruchstückhaft erfassen könne, so der Pfarrvikar, solle er auch mal Wunder Wunder sein lassen. Das Wichtigste sei, das Ziel, den Himmel, nicht aus den Augen zu lassen und sich immer wieder neu daraufhin auszurichten.
In guter Tradition bot der Sozialdienst Katholischer Frauen Kräuterbuschen gegen eine Spende an, die am Ende der Gottesdienste gesegnet wurden

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