Stufen zum Vorplatz der Parrkirche St. Jakobus in Hahnbach neu angelegt

Geschrieben von mma am . Veröffentlicht in Nachrichten zu Hahnbach.

Schon vor vielen Jahren hatte man an der Hauptstraße das marode so genannte Boderhaus abgerissen

Nicht zuletzt sollte nun die große Pfarrkirche, oft sogar als „Dom des Vilstals“ bezeichnet, besser zur Geltung kommen.

Verschiedene Lösungen wurden diskutiert. Letztendlich entschied man sich, die circa 400 Quadratmeter große Fläche wie eine Terrasse mit einem großen Eichenbaum und fünf Friedensäulen anzulegen. Nicht nur am Volkstrauertag mahnen nun dort in kyrillischer, arabischer, chinesischer, deutscher und hebräischer Schrift „Möge Frieden auf Erden sein“.

Aber auch für fröhliche Treffen bietet sich der Platz an, sei es für einen Sektempfang nach Hochzeiten, für das Ausschenken des Johannisweins, des Glühweins nach der Christmette oder Sekt an Silvester. Ebenso ist dort der Abschluss der alljährlichen Flurprozessionen mit dem eucharistischen Segen.

Auch Verkäufe zugunsten manch caritativer Organisationen können dort gut stattfinden. Ausreichend Platz ist ebenso für Standkonzerte der Marktbläser oder Empfänge der neuen Pfarrer oder des Bischofs sowohl für Musiker als auch Zuhörer.

Aus verschiedenen Gründen, von der Finanzierung mit Fördergeldern bis hin zur Versicherung übernahm schließlich die Marktgemeinde das Areal und konzipierte das Neugestalten des großen Vorplatzes.

„Kein Zutritt“ hieß es über eine Woche lang vor dem Hauptportal der Pfarrkirche Sankt Jakobus an der Hauptstraße. Ein Zugang war dann nur über den Nordeingang, die so genannte „Süßer Seite“, möglich

Nun aber hatten sich mit der Zeit die oberen Stufen ein wenig und die unteren deutlich nach vorne verschoben. Kleinere Reparaturen wurden immer wieder vorgenommen, doch mittlerweile funktionierte die Entwässerungsrinne am unteren Ende des Platzes nicht mehr. Es bestand eine Rutschgefahr bei Nässe und vor allem bei Frost, die nicht mehr zu verantworten gewesen sei, erklärte Jürgen Huber vom Bauamt der Gemeinde.

So war es der kirchlichen und politischen Gemeinde ein echtes Anliegen, vor dem Winter die Sicherheit des Aufgangs zu gewährleisten.

Die Firma Alfons Lobinger aus Neumühle-Edelsfeld wurde beauftragt, unten alle Stufen abzubauen und auch oben zu korrigieren. Dabei wurde im unteren Bereich auch ein Elektrokabel eingelegt und dazu ein Extra-Starkstromkabel, um Christbaum und den am Marktfest benötigten Toilettencontainer gut anschließen zu können.

Die Arbeiten sind mittlerweile zum Preis von 7.000 Euro abgeschlossen, so dass Besucher der Kirche und des Vorplatzes sicher und bei jedem Wetter wohlbehalten zu ihren Zielen gelangen können.