Neujahrsempfang 2026 der Marktgemeinde Hahnbach - letztmals mit Bürgermeister Bernhard Lindner

Schwungvoll eröffneten und begleiteten neun Marktbläser den Neujahrsempfang der Gemeinde

Persönlich hatten die Bürgermeister Bernhard Lindner, Georg Götz und Evi Höllerer bereits die zahlreich eintreffenden Gäste aus Kirche, Wirtschaft, Politik, Vereinen, Schule, Sport, Dienstleistungen und Kultur begrüßt.

Ein herzliches Willkommen des Bürgermeisters Bernhard Lindner galt zuerst der Geistlichkeit mit Pfarrer Michael Birner und Hans Peter Heindl, den Ehrenbürgern, Trägern der Bürgermedaille, zahlreichen Bürgermeisterkollegen sowie den amerikanischen Freunden des Second Cavalery Regiments von Vilseck. „Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und ein friedvolles Jahr 2026“ wünschte er allen ein letztes Mal als Hahnbachs Bürgermeister.

Ein kurzer Rückblick auf bereits mehrere Angebote im neuen Jahr ging seiner Abschiedsrede voraus. Lindner erinnerte daran, dass er 1985 als Lehrling ins Hahnbacher Rathaus eingezogen war und dieses nun nach 12 Jahren als Bürgermeister am 30.April 2026 verlassen werde. Gerne sei er dorthin gegangen, versicherte er, da es „keinen schöneren Job“ gebe, als in Hahnbach Bürgermeister zu sein.

In seiner Bilanz zeigte er auf, wie die Marktgemeinde nicht nur von ihm wahrgenommen werde und was sie auszeichnet

Da seien in seiner Amtsperiode einmal die enormen Investitionen gewesen. Vier Millionen Euro habe man klug und gut für die Feuerwehren und den Bauhof angelegt. Sechs Millionen für Baugebietsflächen und Immobilien und 14 Millionen im Hochbau ausgegeben. Hierzu zählte er das Hallenbad, die Kinderkrippe, das Gemeinschaftshaus in Adlholz und die „Traumbücherei“ im BuchHaus.

Den „Größter Brocken“ habe allerdings der Tiefbau mit 26 Millionen Euro beansprucht. Die Abwassererschließung des gesamten Adlholztales, die Baugebietserschließungen, der Breitbandausbau und die „Aufwertung der Gockelwiese“ vom Hundeklo zur „multiplen Aufenthaltsqualität“ mit Vorzeigewirkung.

Als zweiten Punkt führte er die Vernetzung Hahnbachs „weit über den Tellerrand hinaus“ an. Interkommunale Zusammenarbeit mit Gebenbach, den AOVE-Gemeinden, im Archiv, beim Datenschutz, dem Biodiversitätskonzept, in Kunst und Kultur, Nahtourismus, Sozialem, Windprojekten, Klimaschutzwerk und nicht zuletzt dem bundesweit beachteten Masterplan 2035 als Leitkommune für die Gesamtentwicklung.

Für Lindner hat damit Hahnbach „als Ideen- und Impulsgeber“ bereits einen „großen strategischen Erfolgsfaktor“, der einzigartig sei.

Die breite Gewerbestruktur und die hervorragende Ehrenamtsszene sind für den Bürgermeister ebenso ein „Exzellenzangebot“, das die gesamte Gemeinde als „Wohlfühlort“ bereichert. Großes Lob bekamen die vielfältige Vereinslandschaft und die unbezahlbaren Ehrenamtlichen, welche „echten Reichtum“ ausmachen.

Sein vierter Punkt war Hahnbach als „Insel der Glückseligen“. Dies gelte nicht nur für alteingesessene Bürger, sondern gerade auch für die vielen jungen zugezogenen Familien. So biete man wartelistenfreie Kindertagesstätten, vielfache Bildungsmöglichkeiten, eine gute Basisversorgung beim Einkauf, durch Apotheke, Ärzte, Physiopraxen und 16 gastronomische Angebote.

Die vom Kulturausschuss koordinierten Vereine, das Hallenbad, ein großes Sportangebot und nicht zuletzt der effektive Mitarbeiterstab im Rathaus machen zusammen mit den Störchen, den Wasserbüffeln, den Zillenfahrten und den Bergfesten Hahnbach „rundweg und absolut lebens- und liebenswert“.

Lindner schloss mit: „Es war mir eine Freude und Ehre, ihr Bürgermeister in den letzten 12 Jahren gewesen zu sein!“

Nach langem anerkennendem Applaus bemerkte MdL Dr. Harald Schwartz, dass Hahnbach „wirklich beneidenswert“ sei. Er mahnte auch, zu sehen, „wie gut es uns allen geht“ und wohl 90 Prozent der Weltbevölkerung gerne mit uns allen hier tauschen würden. Mit der Bayernhymne schloss der offizielle Teil, nach dem sich alle noch gerne zu Häppchen, Getränken und Gesprächen an den Stehtischen trafen.

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