Gut besucht am Abend war auch der ökumenische Wortgottesdienst mit der evangelischen Dekanin Ulrike Dittmar (Mitte), Pfarrer Michael Birner (rechts) und Diakon Dieter Gerstacker (links)
Der große Posaunenchor Rosenberg-Poppenricht unter Kurt Lehnerer begleitete bestens und souverän
Diakon Dieter Gerstacker eröffnete mit „Dietrich Bonhoeffer wollte nie ein Heiliger werden, lebte aber wie ein Heiliger“.
Die Wallfahrtskirche auf dem Frohnberg ist eine der wenigen Kirchen, in denen die Glocken noch immer händisch geläutet werden
Bis zur letzten großen Renovierung im Jahr 2013 hingen die Seilstränge hierfür bis in den Turmeingang. Aber die Versuchung an ihnen zu ziehen war für viele offensichtlich zu groß und so kam es immer wieder zu „falschem Geläut zur Unzeit“.
Der Montag der Wallfahrtswoche auf dem Frohnberg gehört traditionell der Mesnervereinigung und den Frauenbundfrauen, die mit elf Fahnen zum Freialtar zogen
Starken Applaus bekam am Ende der Feier die Gruppe „In your name“ mit den Multiinstrumentalisten “Sam“ Kraus und Benno Englhart sowie fünf SängerInnen
Hildegard Gallitzendörfer, Vorsitzende des örtlichen KDFB, begrüßte Pfarrer Markus Meier als Festprediger und den geistlicher Beirat Pfarrer Michael Birner. Besonders freue sie der gute Besuch und die Präsenz der Diözesanvorsitzenden Martha Bauer und ihrer Stellvertreterin Kerstin Aufschneider. Wie Maria Magdalena, die erste Zeugin der Auferstehung, stehe der Frauenbund für Treue, Mut und Beständigkeit als wichtige ZeugInnen des Glaubens.
Dekan Thomas Helm (Bildmitte) zelebrierte zusammen mit Pfarrer Michael Birner, Pfarrvikar Christian Preitschaft und Diakon Dieter Gerstacker den Abendgottesdienst am ersten Sonntag der Wallfahrtswoche
In seiner Predigt erinnerte der Stadtpfarrer von Sankt Martin an die Heilige Mutter Teresa von Kalkutta, die selbstlos den Ärmsten der Armen in ihrem Hospiz beigestanden habe.
Die fast 90 Jahre alte Hildegard Siegert (links) wollte auch dieses Jahr, wie schon so viele Jahre vorher, an den Gottesdiensten in der Wallfahrtswoche teilnehmen
Während der Sohn sich den Fußwallfahrern aus Iber anschloss, wurde sie von ihrer Schwiegertochter Anneliese auf den Frohnberg chauffiert „Mir ist der Frohnberg ganz wichtig“, betonte die Seniorin aus Iber, „denn hier kann ich seelisch und körperlich richtig auftanken.“ Auch Annelies liebt die Atmosphäre der Festwoche und versichert: „Ich mag einfach die Kombination von Geistlichem, Entspannenden und die Begegnung mit so vielen Leuten, die man oft nur in dieser Zeit auf dem Frohnberg trifft“.
Der Familienchor Hirschau unter Iryna Hermann umrahmte ihn frisch mit modernen Liedern, die alle gern mitsangen
Hunderte von Besuchern und Gruppen an zunehmenden Fußwallfahrern aus Vilseck, Süß, Iber-Dürnricht-Pickenricht-Luppersricht und Ursulapoppenricht fanden sich am ersten Sonntagvormittag am Freialtar bei bestem Wetter ein. Ansprechend gestaltet hatte den Gottesdienst das Familiengottesdiensteam.
Schon morgens gegen acht Uhr hatten Frauenbundfrauen unter der Regie ihrer Vorsitzenden Hildegard Gallitzendörfer (links) begonnen, an die 30 verschiedene Kräuter und Blumen auf den Frohnberg zu transportieren
Über drei Stunden lang galt es dann diese am Freialtar zu einer beeindruckenden Stele zu drapieren. Weitere Frauenbundfrauen schmückten zeitgleich die Kreuzwegstationen mit selbst gefertigten Kränzen aus Getreide, Stroh und Blumen.
Pfarrer Michael Birner verabschiedet sieben ehemalige Pfarrgemeinderatsmitglieder der Pfarreiengemeinschaft Hahnbach-Gebenbach-Ursulapoppenricht
Er betonte, dass gerade in der jetzigen Zeit der Einsatz von überzeugten Christen der Welt zeige, dass Glaube und Kirche wichtig, tragend und lohnend sein können. Er sei dankbar für die vielen investierten Stunden und die aufbauenden Begegnungen mit den Ehrenamtlichen, die sich ja weiter gerne in der Pfarrei einbringen.