„Spore-Ride“ endet auf der "Gock´l-Wiese" in Hahnbach

Hoch zu Ross begrüßte Kommandeur Lieutenant Colonel Philip J. Granados zusammen mit einem Kameraden die eintreffenden Soldaten auf der "Gock´l-Wiese" in Hahnbach

„Toujours prêt“, « immer bereit » lautet seit 1836 der verbindende Ruf des 2. Cavalry Regiments der Striker. Beim „Spore-Ride“, verdienten sich dieses Jahr über 120 amerikanische aktive Soldaten aus dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr ihre „silbernen Sporen“. Gleichen legendären Kampfgeist zeigten darüber hinaus 15 Teilnehmer des befreundeten Versorgungsbataillons von Roding bei diesem speziellen harten Leistungstest.

Ihren Einsatz honorierten nicht nur viele Familienmitglieder und Begleiter, sondern auch Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner. Unter Georg Götz sorgte der Hahnbacher Kulturausschuss für perfekte Verpflegung der über 300 Personen.

„Muleskinners – strength oft he dragoon“, „Muli-Treiber (mit) Dragonerhärte“ bewiesen sie bereits tags davor in einem harten Leistungstest vor diesem über 10 Kilometer langem Gewaltmarsch. Dabei galt es über verschieden lange Strecken zu sprinten, sich in Liegestützen und weiteren Anstrengungen zu messen und schließlich sogar mit 35 Kilo Gepäck 16 km auf dem Gelände des Übungsplatzes zurückzulegen.

Am Freitagmorgen ging es dann, schon bald nach dem Wecken um 4 Uhr morgens, von Vilseck nach Hahnbach.

Mit einem 10 Kilo-Rucksack und Wäsche zum Wechseln auf dem Rücken mussten sie am Ende sogar noch an der Hahnbacher Brücke die eiskalte Vils durchwaten

Nicht wenige nahmen dabei ein Ganzkörperbad und suchten schnell die bereit stehenden Umkleiden auf.

Hoch zu Ross begrüßte Kommandeur Lieutenant Colonel Philip J. Granados zusammen mit einem Kameraden die eintreffenden Soldaten

In seiner Ansprache betonte er, dass er „incredibly proud“, „unglaublich stolz“, darauf sei, dass alle „glückliche Gewinner“ seien.

Auch Florian Beerenkämper, der die deutschen Soldaten befehligte, versicherte, dass auch er „diesen Erfolg nicht missen möchte“. „Das hat uns aber auch an die eigenen Grenzen gebracht“, setzten seine Untergebenen hinzu, die sich ebenso „glücklich geschafft“ zeigten.

Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner freute sich mit allen „Finishern“ und dankte der Patenkompanie für die „Ehre des Besuchs“.

Die Soldatin Tiara Payne hatte am Preisschießen des Marktgemeinderats teilgenommen und freute sich, die gewidmete Gästescheibe in Empfang zu nehmen

Im Anschluss überreichte Kommandeur Phil Granados dem Marktoberhaupt feierlich einen traditionellen Kavalleriesäbel zur bleibenden Erinnerung, wofür sich dieser aufrichtig bedankte.

Nachdem Gruppenführer die Silbersporen abgeholt hatten, mussten sich die amerikanischen und deutschen Empfänger in Reihen niederlegen, um diese angepasst zu bekommen. Mit einem Händedruck oder eine Umarmung gratulierten man ihnen danach herzlich. Besondere Ehrung durch allgemeinen Jubel erfuhren noch drei amerikanische und ein deutscher „Vorzeigesoldat“, nachdem sie auswendig alle Strophen ihrer Hymne „Fiddlers green“ vorgetragen hatten.

Gewohnt perfekt durchorganisiert servierten die Mitglieder des HKA allen Steaks und Bratwürste mit verschiedenen Beilagen und Getränke, was diese vor der Rückfahrt im Bus gerne annahmen

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AWZ-HAHNBACH