Letzte Bau- und Umweltausschusssitzung mit Bürgermeister Bernhard Lindner - 8 Tagesordnungspunkte u.a. auch die Umgestaltung des Hahnbacher Friedhofs

Umgestaltung des Hahnbacher Friedhofs in Bau- und Umweltausschusssitzung behandelt

Zur letzten Bau- und Umweltausschusssitzung in seiner Legislaturperiode begrüßte Bürgermeister Bernhard Lindner im Rathaussaal. Acht Tagesordnungspunkte galt es zu behandeln, von sieben Bau- und Befreiungsanträgen bis hin zur Umgestaltung des Friedhofs.

Am diffizilsten stellte sich gleich die erste Anfrage heraus: ein Neubau in Iber mit einer schwierigen Erschließungslage

Aufgrund des neuen so genannten „Bauturbos“ musste eine Entscheidung gefällt werden.

Salomonisch einigte man sich nach einer längeren Diskussion darauf, dass ein Erschließungsvertrag mit der Bauherrin abgeschlossen werden soll.

Dabei wird festgehalten, dass erst später die Straße, für die es einen Grunderwerb bräuchte, gemacht werden soll. Die Hausanschlüsse möchte man aber „für alle Fälle“ gleich in der für eventuell mehrere weitere Bauvorhaben größer anlegen. Die Zusatzkosten wird deshalb die Gemeinde übernehmen, den Grundbetrag aber muss die Bauherrin tragen ebenso wie die Kosten für eine provisorische Zufahrt.

Auch alle weiteren Bauanträge wurden besprochen und einstimmig verabschiedet

Es handelte sich dabei um den Ersatz-Neubau einer Scheune in Hahnbach, das Errichten eines Gasspeichers bei Dürnsricht, den Bau von Stützmauern in Ursulapoppenricht und Hahnbach und auch ein größerer Zaun wurde genehmigt.

Alle Aufmerksamkeit hatte Jürgen Huber vom Bauamt für manche Neuerung auf dem Hahnbacher Friedhof

Dort soll unter anderem die Aussegnungshalle saniert werden, was einstimmig befürwortet wurde.

Gezeigt wurde ein Vorschlag der Untergriesbacher Künstlerin Ulrike Ströbele, die bereits für den viel gelobte Urnenhain verantwortlich zeichnete.


Es soll ein Bogen aus Glas mit einer bogenartigen Einfassung aus Eiche entstehen und optisch die Bögen am Vorbau und am Eingang thematisch aufnehmen. Dort soll eine beleuchtete ansprechende Glasscheibe mit einem tröstenden Schriftzug die Aussegnungshalle schmücken.

Weiter müsse eine Nachverdichtung mit Urnengräbern erfolgen, da keine Urnengräber mehr vorhanden sind, aber die Nachfrage steigt.

Aufgelassene Gräber nehmen zu und hinterlassen größere Lücken zwischen den Grabreihen

Zwei verschiedene Prototypen wurden vorgestellt, die bis zu maximal vier Bestattungsmöglichkeiten bieten werden.

Auf dem freien Areal mehrerer Doppelgräber würden dann ein kleineres Ensemble mit drei Stelenanlagen, zwei Sitzbänken und einem Baum entstehen

Für früherer Einzelgräber wäre eine Einzelstele mit einem Sitzstein angedacht. Der Ausschuss beschloss, das Ensemble sowie drei Einzelstelenanlagen umzusetzen und zur Belegung anzubieten. Für die künftige Gebühr ist die Friedhofsgebührenkalkulation zu erstellen und in einer der nächsten Sitzung zu beschließen.

Des Weiteren einigte man sich einstimmig auf sechs Ginkgo Biloba Schattenbäume, die bei den Sitzgelegenheiten den Friedhof ansprechender machen sollen. Ein Antrag des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins hat diese Baumbeschattung ebenfalls angeregt.

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AWZ-HAHNBACH