Ehemaligen Bürgermeister Bernhard Lindner wurde der Titel „Altbürgermeister“ verliehen

„In oiner Dur“ nennen sich die sechs Musiker und so schwungvoll und freudig, wie sie aufspielten, wurden auch sieben verdiente Personen aus der Gemeinde geehrt

Bürgermeister Dominik Sachsenhauser begrüßte im Sitzungssaal Gemeinderäte, Partner und besonders die zu Ehrenden. Einstimmig hatten alle Mitglieder des Gemeinderats zu deren Auszeichnung zugestimmt.

Eine Dankesurkunde und Präsente erhielt als Erster Georg Erras, der sechs Jahre lang im Gemeinderat und in Ausschüssen immer konstruktiv mitgearbeitet hatte. Dieser meinte darauf: „Es war für mich ein Erlebnis“ und er dankte für „gute und respektvolle Diskussionen“. Auch Werner Koller, der ebenso einen Ehrenbrief in Empfang nehmen durfte, dankte für „beste Zusammenarbeit in sieben Jahren“.

Für 12 Jahre bekam „der Praktiker“ Martin Weiß Urkunde und Medaille der Marktgemeinde in Bronze. Für ebenfalls 12 Jahre Mitarbeit im Gemeinderat „als Experte in Sachen Verwaltung und Realisierung“ und in verschiedensten Gremien, allen voran dem Rechnungsprüfungsausschuss, freute sich Manfred Wendl über die bronzene Auszeichnung.

Der „Allrounder“ Hans Lederer war ebenfalls 12 Jahre lang „mit interessanten Aspekten“ im Gremium und auch er dankte für eine „spannende und erfolgreiche Zeit“.

Langen Applaus und Blumen durfte Brigitte Trummer „Urgestein und Aushängeschild der Gemeinde“, so Dominik Sachsenhauser, entgegennehmen. 30 Jahre lang hatte sie viele und vielfältige Aufgaben, immer mit einem „guten Extra-Augenmerk für die Belange der Frauen“ gemeistert. Mit der Ehrenmedaille in Gold der Gemeinde wurde ihr nun gedankt. Auch sie bedankte sich bei ihrer Familie und den Wählern und wünschte weiterhin allen alles Gute.

Eine besondere Ehrung wurde dem ehemaligen Hahnbacher Bürgermeister Bernhard Lindner zuteil

Laut Bürgermeister Sachsenhauser wuchs dieser bereits seit seiner Zeit an der FOS in der Verwaltungsgemeinschaft im Rathaus auf. Schon immer habe Lindner dank seiner Tüchtigkeit, Klugheit und Kreativität die Gemeinde „maßgeblich geprägt“. Sachsenhauser listete seine vielfachen, oft innovativen Verdienste bei Renovierungen, Um-, An- und Neubauten, bis hin zum Festspiel „900 samma“ auf.

Weit über Hahnbach hinaus habe er nicht nur im Kreisrat und mit der AOVE bis hin zum AS-Regionalwerk gewirkt. Für sein „anerkanntes Gestalten“ wurde ihm nun der Titel „Altbürgermeister“ verliehen.

Dem Überreichen der Ehrenmedaille in Gold und Blumen für Ehefrau Monika folgte minutenlanger stehender Applaus.

Lindner dankte berührt auch seinem Vorgänger Hans Kummert, Sabine Wilde und mit ihr der ganzen Mannschaft im Rathaus und küsste dankend seine Frau. Mit „es war mir eine Freude und Ehre!“ schloss er.

Florian Weiß, Fraktionssprecher der CSU, gratulierte und dankte allen, die „so viel Energie für den Dienst an der Marktgemeinde investiert haben“ und allen voran „dem Macher“ Bernhard Lindner, der eine „echte Bereicherung“ gewesen sei. Mit individuellem Dank hob er würdigend die vielfältigen Einsätze der einzelnen Geehrten hervor.

Daniel Weidner gratulierte für die SPD und dankte für eine „Super-Zusammenarbeit“, fruchtbare Diskussionen und großartige Ergebnisse, die sich „weit über Hahnbach hinaus, sehen lassen können“. Ein großer Dank ging an Altbürgermeister Bernhard Lindner für ein vertrauens- und respektvolles Miteinander in einem „geregelten Haus“.

„Hut ab!“ zollte Werner Wendl von den Freien Wählern den Geehrten und lobte die stets parteiunabhängige gute Zusammenarbeit mit allen.

Zur schmissigen Musik des Heimat- und Trachtenvereins Stamm, dem die Anja Segerer, ein Mitglied des Gemeinderats, angehört, lud Bürgermeister Sachsenhauser noch zu einem zwanglosen Stehempfang im Anschluss ein.

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