Frohnbergfest 2026 - Mittwoch, 12. August - Mit abendlichem ökumenischen Wortgottesdienst
Gut besucht am Abend war auch der ökumenische Wortgottesdienst mit der evangelischen Dekanin Ulrike Dittmar (Mitte), Pfarrer Michael Birner (rechts) und Diakon Dieter Gerstacker (links)

Der große Posaunenchor Rosenberg-Poppenricht unter Kurt Lehnerer begleitete bestens und souverän

Diakon Dieter Gerstacker eröffnete mit „Dietrich Bonhoeffer wollte nie ein Heiliger werden, lebte aber wie ein Heiliger“.
In ihrer Predigt zeigte die Dekanin das beeindruckendes Glaubenszeugnis Pfarrer Bonhoeffers auf
Dieser sei überzeugt gewesen, dass „Gott nicht alle Wünsche, aber alle seine Verheißungen erfüllt“. Der weltoffene Familienmensch war lebenslang im weltweiten ökumenischen Austausch und immer bei den Seinen und der „bekennenden Kirche“, betonte sie. Auch dies führte ihn zum erklärten Widerstand gegen den Nationalsozialismus, schließlich seiner Verhaftung und Ermordung 1945 in Flossenbürg mit 39 Jahren.
Die Dekanin zog Parallelen zu unseren Tagen und unsere derzeitigen Aufgaben, die nur lauten könnten:
„Widersteht den Verführern, lebt das Evangelium und seid Menschen!“ Aus echtem Glauben könne dann Gemeinschaft, Freundschaft, Ermutigung und Menschlichkeit über alle Konfessionsgrenzen hinweg in die Welt getragen werden. Sie riet die Welt mit Gottes Augen zu sehen, gerade auch in den Tiefen des Lebens. Denn bei Gott könne sehr wohl Zerbrochenes und Unerfülltes ganz werden. Allen wünschte sie gelebte Nächsten- und Menschenliebe in einer tragenden Gemeinschaft in Gott.
Diakon Dieter Gerstacker erklärte, dass die Kollekte für den Förderverein für Notfallseelsorge und den Kriseninterventionsdienst bestimmt sei. Er und Pfarrer Michael Birner dankten der Dekanin Ulrike Dittmar und auch den Lektoren Brigitta Heidlinger, Irmi Kummert und Günter Winter.

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