Förderverein zur Erhaltung der Pfarrkirche St. Jakobus und der Wallfahrtskirche auf dem Frohnberg

Trotz der abgeschlossenen Großbaustellen in der Pfarrgemeinde soll auch nach dem Wunsch von Pfarrer Dr. Christian Schulz der Förderverein zur Erhaltung der Pfarrkirche St. Jakobus und der Wallfahrtskirche auf dem Frohnberg und die weitere Treue seiner Mitglieder dazu fortbestehen.

Vorsitzender Franz Erras berichtete bei der mäßig besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Hanserl“ von derzeit 252 Mitgliedern. Als herausragende Aktion zur Beschaffung von Finanzen wurde die Organisation des Preisschafkopfs bezeichnet. Über 13.000,- Euro kamen in den letzten zehn Jahren dabei zusammen. Insgesamt konnten bisher aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden 243.000,- Euro an die Kirchenstiftung übergeben werden.

Aus der Kirchenverwaltung berichtete Kirchenpfleger Konrad Huber, dass die Kosten in Höhe von 7.000 Euro für einen aus Bronze geschaffenen Evangeliarständer von einem anonymen Spender übernommen wurden. Für die Pfarrkirche seien in absehbarer Zeit keine größeren Ausgaben zu erwarten.

Anders hingegen bei der Frohnbergkirche. Hier mache die aufsteigende Feuchtigkeit im Sockelbereich zu schaffen und müsse mit einem Fugenschnitt eingedämmt werden. Zur Beseitigung von Ausblühungen am Anstrich der Außenfassade werde der Glockenturm nochmals eingerüstet. In einem bedenklichen Zustand befinde sich auch der Sockel um die Friedhofkirche. Mit einem Kalk-Zement-Putz soll hier eine bessere Haltbarkeit erreicht werden.

Auch vom Pfarrsaal informierte er über umfangreiche Renovierungen. Mit dem Anbringen einer schalldämmenden Deckenverkleidung an den Raumschrägen erwarte man sich eine Verbesserung der akustischen Situation. Im Herbst sei der Einbau eines Treppenliftes vorgesehen.

Als überfällig bezeichnete er den Einbau von zwei Fluchttüren im Bereich des Turnraumes der Kindertagesstätte St. Josef. Bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Bernhard Lindner und seinem Vorgänger Hans Kummert, sowie Pfarrer Dr. Christian Schulz und der Leiterin Marianne Winkler erläuterte Huber die Notwendigkeit der inzwischen abgeschlossenen Maßnahme.

Einig war man sich dabei über die unkomplizierte Zusammenarbeit aller Beteiligten, so dass die Fertigstellung in kurzer Zeit und ohne größere Einschränkung des Kindergartenbetriebes erfolgte.  

Absolut zufrieden über den Einbau der Fluchtmöglichkeit zeigten sich Kirchenpfleger Konrad Huber, Bürgermeister Bernhard Lindner (oben von links), Pfarrer Dr. Christian Schulz, Kindergartenleiterin Marianne Winkler und der ehemalige Bürgermeister Hans Kummert (unten von links)

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