„Einer für alle, alle für einen“ - Kameradschftsabend der FFW Kötzersricht

„Einer für alle, alle für einen“. Diesem Zitat zufolge traf man sich zum traditionellen Kameradschaftsabend der Feuerwehr Kötzersricht im Laubhofer Gaststüberl. Der gute Besuch wurde als eindeutiger Beleg für den Zusammenhalt in der Wehr und in der Ortschaft gewertet. Vorausgegangen war ein Gedenkgottesdienst, den Ruhestandspfarrer Hans Peter Heindl in der Hahnbacher Pfarrkirche mit der Feuerwehr feierte. Er dankte ihnen für die Einsatz- und Opferbereitschaft. Aus christlicher Sicht dürfe der Feuerwehrdienst als besonderes Zeichen praktizierter Nächstenliebe gesehen werden.

Vorsitzender Franz-Josef Rauch sagte in der Zusammenkunft, mit der guten Mischung aus Jung und Alt, sowie Aktiven und Passiven, mache es Freude in dieser Truppe Verantwortung zu tragen. Hier hätten auch noch innerer Werte ihren Platz. Die Präsentation des Zusammenhalts auch bei überörtlichen Anlässen sei beispielhaft und lasse ihn beruhigend in die Zukunft blicken. Er dankte allen, die zum Gelingen des Vereinslebens beitragen. Erfreut gab er bekannt, dass wieder ein Neumitglied dazugekommen ist.

Kommandant Martin Weiß bedankte sich bei den Feuerwehrführungskräften des Landkreises für die unkomplizierte Unterstützung. Das gute Verhältnis zur Stützpunktwehr Hahnbach stellte er besonders heraus. Gerade bei Übungs- und Fortbildungsveranstaltungen sei deren Entgegenkommen unerlässlich. Es mache Mut und sei beruhigend. So wurde es dadurch wieder ermöglicht, dass Benedikt Rauch und Florian Weiß die Leistungsprüfung der Stufe 1 (Bronze) erfolgreich ablegen konnten. Für nächstes Jahr habe man eine komplette Gruppe geplant.

Kreisbrandinspektor Christof Strobl sprach von einem bewegten Feuerwehrjahr. Der Zusammenhalt der Feuerwehren in der Gemeinde Hahnbach sei beispielgebend. Dies sei auch im Wohlwollen der Marktgemeinde begründet. Auch der Feuerwehrdienst kleinerer Wehren sei wertvoll. Besonders dankte er Vorsitzendem Rauch für seinen Einsatz als 2. Vorsitzender im Kreisfeuerwehrverband.

Bürgermeister Bernhard Lindner lobte die Feuerwehr Kötzersricht als eine nicht nur notwendige Institution für Brandschutz und Hilfeleistung. Der Gemeinschaftsgeist sei ein Markenzeichen der Wehr und wirke sich auch positiv auf das Zusammenleben der Ortschaften Laubhof, Kötzersricht und Kümmersbuch aus. Mit dem neuen Standort der Sirene sei auch wieder eine geordnete Alarmierung gesichert.

Abschließend wies der Vorsitzende auf die Rauchmelderpflicht ab 2018 hin. Es gehe dabei um Sicherheit für alle.

Zur erfolgreichen Leistungsprüfung wuren Benedikt Rauch und Florian Weiß (vorne ab 3. von links) von Kommandant Martin Weiß und Kreisbrandinspektor Christof Strobl (von links), Kreisbrandmeister Michael Iberer und Vorsitzendem Franz-Josef Rauch (von rechts) sowie Bürgermeister Bernhard Lindner, 2. Kommandant Christian Graf und 2. Vorsitzendem Josef Erras (hinten von links) beglückwünscht

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AWZ-HAHNBACH