Alt werden Zuhause in Hahnbach

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Frauenbund Hahnbach auf den Spuren von "Stille Nacht! Heilige Nacht!"

(mahi) Der Frauenbund Hahnbach richtete in Zusammenarbeit mit Thomas-Reisen erstmals eine Fahrt zum Adventssingen in die Mozartstadt Salzburg aus und begab sich auf die Spuren von „Stille Nacht – Heilige Nacht“.

Der Start erfolgte in Hahnbach,  die Fahrt ging über Hirschau, Schnaittenbach wo weitere Mitfahrgäste aufgenommen wurden auf die Autobahn. Der vollbesetzte Bus (53 Teilnehmerinnen und Teilnehmer inkl. Busfahrer) traf gegen 11:00 Uhr in Salzburg ein.

Während der Stadtführung, wurde auch dem Salzburger Dom, dieser beherrscht mit seiner markanten, zweitürmigen Fassade und dem mächtigen Baukörper das Bild der Altstadt ein Besuch abgestattet. Die Kathedrale ist den Heiligen Rupert und Virgil geweiht und zählt zu den Kleinodien kirchlicher Baukunst im deutschsprachigen Raum.

Auch das Mozart Geburtshaus in der Getreidegasse Nummer 9, wo Wolfgang Amadeus Mozart geboren wurde, konnte gesehen werden. Hier wohnte die Familie 26 Jahre im dritten Stock des Hauses mitten in der Altstadt. Heute ist dort ein Museum untergebracht.

Etwas im Verborgenen liegt die Goldgasse zwischen dem Alten Markt und dem Residenzplatz schlängelt sie sich reizvoll weihnachtlich geschmückt entlang.

Die 900 Jahre alte Festung Hohensalzburg, das Wahrzeichen der Stadt, die hoch über den Türmen der Mozartstadt thront, konnte bereits viele Kilometer vor dem Erreichen der Stad bestaunt werden. Sie sei Europas größte und noch am besten erhaltene Burganlage. Sie sei während des Investiturstreites im Jahre 1077 von Erzbischof Gebhard erbaut worden und habe dem Schutz der Geistlichkeit und der Bevölkerung gedient, berichtet die sehr engagierte und freundliche Fremdenführerin.

Der Friedhof St. Peter befindet sich im Salzburger Bezirk St. Peter, unmittelbar am Fuß des Mönchsbergs. Aufgrund seiner idyllischen Lage, den Felsen-Katakomben und den ihn umgebenden Arkaden zählt dieser Salzburger Friedhof zu den sehenswertesteten Begräbnisstätten der Welt, so die Fremdenführerin.

Viele nutzten die Zeit nach der Führung um sich etwas in den vielen Cafes der Altstadt auszuruhen und einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen.

Der Besuch des Salzburger Christkindlmarktes auf dem Domplatz  bot mit seiner Tradition und seinem Ambiente den idealen Rahmen für die Einstimmung auf das am Abend im Großen Festspielhaus stattfindende Salzburger Adventssingen. Danach erfolgte das Beziehen des Arena City Hotels im Messezentrum Salzburg.

Gegen 19:00 Uhr reihten sich die Reiseteilnehmerinnen und –teilnehmer unter die alljährlich etwa 40.000 Besucher des Salzburger Adventsingens im Großen Festspielhaus der Stadt ein. Im vollbesetzten Haus sahen sie eine zu Herzen gehende, berührende Vorstellung der etwa 200 Mitwirkenden.

Die Idee gehe auf den Musiker Tobi Reiser zurück, welcher 1946 damit begonnen habe, Volksmusikanten um sich zu scharen und weihnachtliche Weisen zu Gehör zu bringen. Die anfänglich geringe Zuhörerzahl sei schnell gewachsen und habe bereits 1952 die Aula der Universität gefüllt. 1960 sei die Veranstaltung in das Große Festspielhaus in Salzburg übergesiedelt, wo sich bis heute Jahr für Jahr bis zu 40.000 Besucher an den weihnachtlichen durchaus auch modernen Weisen erfreuen könnten.

Im Mittelpunkt der Betrachtungen stand dieses Jahr „Maria - eine starke, selbstbewusste Frau“, die zeitlose Sehnsucht nach einer Harmonie der Geschlechter, nach Frieden für alle Menschen dieser Welt.

Nach der Rückfahrt ins Hotel traf Frau und Mann sich noch mal in der Hotelbar zu einem Resümee der Veranstaltung. Es war der einhellige Tenor: „Die Veranstaltung sei durchweg gelungen und zu Herzen gehend inszeniert gewesen. Gelobt wurde vor allem auch die künstlerisch sehr anspruchsvolle Darbietung mit etlichen außergewöhnlichen Leistungen einzelner Mitwirkender. Das Salzburger Adventssingen  im Großen Festspielhaus sei  „einer der stimmungsvollsten Highlights in der bisherigen Adventszeit gewesen,“ so konnte weiter vernommen werden.

Am Sonntagmorgen traf man sich zum gemeinsamen Besuch des Hochamtes im Dom zu Salzburg; es wurde die  Deutsche Messe von  M. Haydn durch die Salzburger Domkapellknaben und –mädchen gesungen. Anschließend wurde die Rückfahrt in die Heimat angetreten.

Diese nutzte die Reisegesellschaft, um noch den „Adventszauber“ im romantischen Schlosshof in Hellbrunn mit seinen romantischen Ständen, schmackhaften Naschereien und vielen vorweihnachtlichen Geschenkideen zu besuchen.

Ein weiteres Highlight war dann der Besuch der „Stille-Nacht-Kapelle“ -historischer Anziehungspunkt tausender Menschen aus aller Welt- und des Heimatmuseums in der Stadt Oberndorf ca. 20 km von Salzburg entfernt.

Die bescheidene, bewusst schlicht gehaltene Kapelle, werde jedes Jahr von tausenden Gästen aus der ganzen Welt besucht. Gerade ihre Schlichtheit sei es, die sie so lieblich erscheinen lasse. Nach zwölf Jahren Bauzeit sei die Kapelle 1937 eingeweiht worden.

 Die Stille Nacht-Kapelle sei nur aus Spendengeldern finanziert und stehe an jener Stelle, an der einst die St. Nikolaus-Kirche etwa 5 Meter tiefer gestanden habe. Die beiden Fenster der Kapelle zeigten die Liedschöpfer Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber. Das Altarbild bestehe aus einem Holzrelief von Hermann Hutter, das aus dem Jahre 1915 stamme. Die Kapelle sei das gesamte Jahr über täglich geöffnet und für jedermann frei zugänglich.

Professor Wilhelm Gstöttner aus Oberndorf, Freier Journalist, hatte freundlicherweise die Erläuterungen der Entstehungsgeschichte der Kapelle und des weltbekannten Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ übernommen.

Gstöttner selbst sehe sich nicht als „Fremdenführer“ sondern „als Botschafter des Friedens“, denn das Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ sei eine einzigartige Botschaft des Friedens, die über die ganze Welt verbreitet sei. Zur Jahrhundertwende habe man das heute berühmteste Weihnachtslied - verbreitet durch katholische und protestantische Missionare – bereits auf allen Kontinenten gesungen.

Im „Stille Nacht Museum“ konnte die Entstehung und Verbreitung des Weihnachtsliedes "Stille Nacht! Heilige Nacht!" und das Umfeld in dem es entstand, auf 260 qm besichtigt werden. Einzigartige Erinnerungsstücke versetzten die Reiseteilnehmer in die Zeit der Liedschöpfer Josef Mohr und Franz Gruber sowie die karge Zeit der Salzachschifffahrt.

 Nach den beeindruckenden Erlebnissen der beiden Tage wurde die Rückreise nach einer kurzen Rast und Einkehr im alteingesessenen Landgasthof Reisinger in Sossau bei Straubing endgültig fortgesetzt.

 Während der Rückfahrt dankte Vorsitzende Christine Sperber vom Frauenbund Hahnbach dem Busfahrer und Inhaber von Thomas Reisen Hahnbach, Thomas Rauch, für die gute Zusammenarbeit bei der Organisation und die Umsicht und das gute Einvernehmen während des Ausflugs. Rauch gab seinerseits das Lob an den Frauenbund zurück, es sei nicht immer selbstverständlich, dass sich jüngere Reiseteilnehmer um ältere Menschen kümmerten und sie während eines Ausflugs begleiteten.

 Mehr Fotos können auch zum Adventsingen im Großen Festspielhaus Salzburg unter

www.pfarrei-hahnbach.de „Frauenbund“

eingesehen werden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Dezember 2009 um 15:09 Uhr  

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