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Vilseck: Kapellen der Großgemeinde Vilseck - Fortsetzung

Auf dem Weg durch die Großgemeinde Vilseck besuchen wir heute drei weitere Kapellen, die Zeugen lebendigen Glaubens sind. Von Vilseck her auf der Staatsstraße 2166 kommend, biegen wir in Sigl rechts ab ins Dorf hinunter. Gleich auf der rechten Seite steht am Schmalnohebach das Feuerwehrhaus und gegenüber die Ortskapelle.

Zwischen vier großen Bäumen erblickt man die Front aus Sandstein mit zwei Gedenktafeln für die Opfer beider Weltkriege. Über dem Portal ist die Zahl des Erbauungsjahres „1847“ angebracht, und in der Nische darüber befindet sich die Figur des heiligen Nepomuk. Im Innern ist auf dem barocken Altar das Bild der heiligsten Dreifaltigkeit zu sehen, darüber ein Kreuzgewölbe.

Die Ortskapelle in Sigl ist der heiligsten Dreifaltigkeit geweiht

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In der Festschrift „850 Jahre Pfarrei St. Georg, Schlicht“ heißt es: „Die Dorfkapelle in Sigl wurde um 1845 auf altem Kapellengrund neu erbaut, wobei der Müller Georg Schertl die Hauptkosten trug, jedoch alle Mitglieder der Dorfgemeinschaft Beiträge leisteten.

1982 wurde die Kapelle renoviert. Das Patrozinium wird alle Jahre am Dreifaltigkeitssonntag gefeiert. Auch werden in der Kapelle Maiandachten und Sterberosenkränze gebetet.“

Begibt man sich durch die Ortschaft Sigl in nördliche Richtung, gelangt man auf die Kreisstraße AS 16, die von Kürmreuth kommt. Hier zweigen wir rechts ab in Richtung Sorghof. Nach etwa 200 m liegt links im Talgrund das Hammerschloss Heringnohe.

An das Gutshaus der Familie Götz ist die Schlosskapelle angebaut.

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Baulast trug einst die Gutsherrschaft, die zwischen 1780 und 1785 wegen des weiten Weges zur Pfarrkirche Vilseck die Kapelle in Heringnohe errichten ließ. Das Altarbild zeigt den Patron der Kapelle, den heiligen Laurentius mit dem Rost, auf dem er gemartert wurde. Daneben stehen die Figur des heiligen Georgs und die von Johannes dem Täufer.

Auch befinden sich Bilder der 14 Kreuzwegstationen und weitere Statuen im Barockstil in der kleinen Kapelle, die von Familie Götz in Ordnung gehalten wird. Noch heute finden dort kirchliche Familienfeiern und Maiandachten statt.

Weiter geht es nach Sorghof, wo in der Nähe der Südlager-Wache der Gutshof von Familie Riha liegt. Aus historischen Unterlagen geht hervor, dass an dieser Stelle im 15. Jahrhundert eine sogenannte Zarge (Ummauerung oder Grenztüre) errichtet wurde, eine Art Grenzposten und Kontrollstation.

Es führte nämlich die Straße von Amberg nach Bayreuth vorbei. Aus der Zarge entstand nach dem 30-jährigen Krieg ein Bauernhof, der Zarghof oder Sarghof, woraus sich wiederum der Ortsname „Sorghof“ ableitete.

Die Hauskapelle, die jetzt im Besitz der Familien Riha/Dorner ist, wurde etwa um 1770 in das Gemäuer eingebaut. Sie ist der heiligsten Dreifaltigkeit geweiht und wurde 1982 renoviert. Es finden gut 20 Personen darin Platz. Auch einige Trauungen und Taufen wurden in der Kapelle schon abgehalten.

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Die Namen der verstorbenen Vorbesitzer sind in der angrenzenden Totenkammer auf Gedenktafeln verzeichnet.

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Kapellen Schönlind und Oedgodlricht
Kapellen Unterweißenbach, Oberweißenbach und Wickenricht

 

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