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Vilseck: Fronleichnamsaltäre am Marktplatz und in der Herrengasse

Das Fronleichnamsfest gehört in Bayern zu den größten Feiertagen des Jahres. Nach guter, alter Tradition finden in den katholischen Gegenden Prozessionen statt. An vier Außenaltären wird der Leib Christi in besonderer Weise verehrt.

Auch in Vilseck werden vier Fronleichnamsaltäre aufgestellt und diese mit wunderschönen Blumenteppichen geschmückt, angefertigt vom Frauenbund Vilseck. Heuer allerdings findet die Prozession der Pfarreiengemeinschaft nicht in Vilseck sondern in Schlicht statt.

Dennoch wollen wir von "awz-hahnbach.de" von den ersten beiden Vilsecker Altären berichten. Die zwei weiteren stellen wir Anfang Juni vor.

Erster Altar: Marktplatz

Auf dem ursprünglichen Prozessionsweg, der inzwischen geändert wurde, zogen die Gläubigen nach dem Gottesdienst von der Pfarrkirche durch die Kirchgasse zunächst zum Altar auf dem Marktplatz.

Voran die Fahnenabordnungen, Musikkapelle, Kirchenchor, Kommunionkinder und unter dem "Himmel" der Priester mit dem Allerheiligsten. Auf alten Fotos ist zu sehen, dass der erste Altar einst vor dem Amtsgerichtsgebäude stand. Nun befindet er sich am Zahn-Haus.

Der Schreiner Franz Ringer von der Grabenstraße hat ihn vor mehr als 100 Jahren angefertigt. Der gotische Altaraufbau ist in grün gehalten. Eine Muttergottes-Statue, die von Anna Zahn stammt, bildet den Mittelpunkt. Aufgestellt und geschmückt haben ihn einst die Familien Kohl und später Zahn.

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Überhaupt hilft nach wie vor die ganze Nachbarschaft mit. Die Stadtarbeiter unterstützen die Anwohner beim Aufbau, da sich der Altar nun im ehemaligen Groß-Haus befindet. Zuvor war er auf dem Dachboden des Rathauses gelagert. Marianne Fenk beschafft die sogenannten Schlohn, das Schilfgras, und die weiteren Arbeiten liegen in Händen der Familien Einhäupl, Götz und Kredler.

Einige Zeit stand der 1. Fronleichnamsaltar vor dem Amtsgerichtsgebäude, und die ganze Bevölkerung gab ein Zeugnis ihres Glaubens

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Zweiter Altar: Herrengasse

Früher machte die Prozession in der Herrengasse zum zweiten Mal Station, denn dieser Altar zeigt den zweiten Evangelisten, den heiligen Markus, und hier wurde immer das Markus-Evangelium gelesen.

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Die Bewohner der Herrengasse kümmern sich gemeinsam um das Aufstellen und Schmücken des barocken Kleinods. „Früher lag die Organisation in Händen von Margareta Zielbauer“, erzählt Marliese Rumpler, die nun hauptverantwortlich ist. „Das Oberteil des Altares mit dem Altarbild war bei Familie Rothkäppel unterbracht; der Altartisch bei uns“, berichtet sie.

„Der Gnan-Schreiner machte uns seinerzeit einen zusammenklappbaren Tisch, denn der alte Tisch war einfach zu groß“. 2015 sammelte Marliese Rumpler Spenden und ließ den gesamten Altar durch Michael Nutz renovieren. Während des Jahres befindet er sich nun komplett im Rumpler-Anwesen.

Auch in der Herrengasse sang der Kirchenchor (vorne) am Fronleichnamsaltar; dahinter junge Männer mit den Zunftstangen. Im Hintergrund ist das alte Forstamt zu sehen

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