Alt werden Zuhause in Hahnbach

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Hahnbacher KAB feiert 90 Jahre mit Festgottesdienst, -zug und -essen

Den Festgottesdienst zu „90 Jahre KAB“ umrahmten in der Pfarrkirche die beiden Hahnbacher Fahnen sowie die von Schlicht, Sankt-Marien Sulzbach-Rosenberg, Hirschau, Kümmersbruck und aus Amberg waren Delegationen von St. Georg, Dreifaltigkeit und Sankt-Konrad gekommen. Präses Pfarrer Dr. Christian Schulz konzelebrierte mit dem Ruhestandsgeistlichen Hans Peter Heindl, assistiert von Diakon Dieter Gerstacker.

In seiner Predigt erinnerte der Seelsorger daran, dass die KAB noch immer wegen „manch himmelschreiender Ungerechtigkeit“ „dringend gebraucht“ werde. Die katholische Soziallehre mit ihren Prinzipien der Personalität, der Solidarität und des Gemeinwohls sei aktueller denn je und verlange „zu tun, was man kann“. Er wünsche sich, dass die KAB weiter „ihre Stimme erhebt“, wenn es „ums Ganze geht“ und dazu beitrage, „die Welt ein wenig gerechter und solidarischer werden zu lassen“.

Nach Festzug und Festessen danke die Vorsitzende Marianne Lindner explizit dem Führungskreis „ohne den es keine KAB mehr geben würde“. Diözesanpräses Stephan Rödl unterstrich die Wichtigkeit „die Stimme zu erheben, wenn es um die Würde des Menschen geht“. „Nicht die Wirtschaft, sondern der Mensch muss in unserem barmherzigen Mittelpunkt stehen!“ betonte er.

Ortspräses Dr. Schulz sah das Plus der KAB im „Zusammenspiel von Weltverantwortung und Glauben“. „Bleiben sie wachsam und über jedes Unrecht empört“, wünschte er. Auch solle die KAB ihre „Attraktivität bewahren, in dem sie klar die Sinnhaftigkeit der Arbeit aufzeigt“.

Bürgermeister Bernhard Lindner verwies auf ein „Flaggezeigen für Wert und Würde eines jeden Menschen“. Auch dürfe sehr wohl „Anstand und Respekt von allen“ nachhaltig eingefordert werden. An seine „grundanständige Orts-KAB“ überreichte er eine Spende.

HKA-Vorsitzender und zweiter Bürgermeister Georg Götz dankte „dem wichtigen Baustein im Vereinsleben“ für sein „beständiges soziales Engagement“ und bat um Kontinuität. Der Sprecher des Pfarrgemeinderats, Markus Hubmann, sah die große Chance es kirchlichen Verbandes in seinem Einsatz gegen jeden Egozentrismus. Auch er hoffe auf ein langes Weiterbestehen des Hahnbacher Ortsvereins.

Marianne Lindner erinnerte an den Gründervater Emmanuel von Ketteler, der zur Zeit der Industrialisierung das große Leid der einfachen Leute gesehen und gehandelt habe. Die KAB, welche in Hahnbach am Michaelitag, dem 29.September 1929 im Gasthof Ritter unter Pfarrer Friedrich Schrems gegründet wurde, habe seitdem manche neue Weichenstellung erlebt, bleibe aber stets aktuell „am Puls der Zeit“.

Schriftführerin und Diözesanschatzmeisterin Doris Beer erinnerte daran, dass man in den letzten 20 Jahren über 25 000 Euro gespendet habe. In dieser Tradition überreiche man an Erich Freisinger für die Seniorenbetreuung der Pfarrgemeinde 500 Euro, wofür sich dieser gerührt bedankte.

Mit einer Urkunde von der Bundesleitung und Geschenken wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft Frieda und Franz Karl, Hildegund und Fritz Eck sowie Resi Demleitner geehrt. Für 60 Jahre Treue wurde Robert Rauch ausgezeichnet.

Mit einem reichen hausgemachten Kuchenbuffet zum Kaffee endeten die festlichen Stunden.

Den Festzug führten neun KAB-Vereinsfahnen an

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Diözesanpräses Stephan Rödl und Ortspräses Dr. Christian Schulz gratulierten und hoben die Wichtigkeit der KAB hervor.

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Für 40 bzw. 60 Jahre Treue wurden die Jubilare ausgezeichnet und beschenkt

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Erich Freisinger (Bildmitte) freute sich über 500 Euro für die Seniorenbetreuung der Pfarrgemeinde

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. September 2019 um 20:18 Uhr  

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