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Vilseck: Resi und ihr Reserlclub - Unermüdliche Resi Kreuzer

Seit 38 Jahren gibt es in Vilseck einen Reserl-Club. Mit ihm ist ein Name fest verbunden, nämlich Resi Kreuzer. Begonnen hat es im November 1982, als drei Damen namens Theresia zufällig gemeinsam im Vilsecker Krankenhaus in einem Zimmer lagen. Da sie viel Zeit zum Plaudern hatten, kam Resi Kreuzer schließlich auf die Idee, einen Club zu gründen.

Die Frauen verabredeten sich zu einem Kaffeeklatsch an ihrem Namenstag, dem Fest der heiligen Theresia von Avila, am 15. Oktober, und machten dabei Nägel mit Köpfen. Der Reserl-Club wurde aus der Taufe gehoben, dessen Vorsitzende nur eine sein konnte, nämlich die „Kreuzerin“. Sie rührte eifrig die Werbetrommel bei allen Frauen und Mädchen in Vilseck und Umgebung, die den schönen Vornamen Theresia, Theres, Theresa, Thea oder einfach Resi trugen.

So konnte sie zum ersten Treffen bereits 20 Reserln begrüßen. Die Zahl stieg ständig. Beim 10. Namenstagsfest 1992 waren es schon 60 Frauen. Nach einer Andacht in der Kirche hieß es: „Resi, ich hol di mit mei’m Traktor ab“, und die Reserl-Chefin wurde tatsächlich mit einem Bulldog über den Marktplatz zum Gasthof „Blaue Traube“ gefahren.

Jährlich organisierte Resi Kreuzer, die auch Schriftführerin und Kassierin war, einen Überraschungsausflug. Über die Sendung „Wetten dass“ stieß man auf die Kartoffel-Resi vom Ammersee, die man 1991 besuchte. Unter anderem ging es auch zur Weißbier-Resi nach Mitterteich, nach Theresienthal bei Zwiesel, Theresienfeld bei Arzberg, Theresienstein bei Hof und zur Resl nach Konnersreuth.

Kontakt wurde mit Brigitte Träger geknüpft, die dann zu einem Konzert nach Vilseck kam. An die Sängerin Angela Wiedl, deren Lied „Mama Teresa“ die Reserl-Club-Mitglieder sehr anrührte, wurden insgesamt 6.500 DM Spenden für ihr Mutter-Teresa-Projekt überreicht. Auch für die Teddybären-Aktion des Landkreises spendeten die Frauen 1.200 DM;  stolze Summen für so einen kleinen Club!

„Im Jahr 2014 bestand der Reserlclub aus 74 Mitgliedern“, erzählt die Vorsitzende. „Inzwischen ist die Zahl auf 24 geschrumpft. Einige sind weggeblieben und viele Resis mussten wir auch schon zu Grabe tragen“, bedauert sie.

2017 legte die inzwischen 87-Jährige ihr Amt in jüngere Hände. Resi Regler aus Reisach führt nun die Tradition der Namenstags-Treffen und der Ausflugsfahrten weiter. Die neue Chefin ist dankbar, dass sie von der Kreuzer Resi nach wie vor bestens unterstützt wird, die von sich sagt: „Der Reserlclub ist mein Leben, er hat mich all die Jahre fit gehalten!“

Resi Kreuzer (links) gab den Vorsitz 2017 an Resi Regler ab, die den Reserl-Club im Sinne seiner Gründerin weiterführt

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Zum Namenstags-Treffen 1985 kamen die Reserln im Gasthaus Merkl in Schlicht zusammen

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