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Erstes Arbeitstreffen der Oberpfälzer Integrierten Ländlichen Entwicklungen in Hahnbach

Zum ersten gemeinsamen Arbeitstreffen der Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE) in der Oberpfalz trafen sich deren Umsetzungsbegleiter. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz hatte dazu auf den Hahnbacher Frohnberg eingeladen. Gastgeberin war die ILE AOVE (Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach). Michael Neft vom ALE führte durch den Tag.

In der Vorstellungsrunde präsentierten die Anwesenden zunächst ihre Mitgliedskommunen, die Besonderheiten der Regionen, ihre Aufgaben, die Organisationsstrukturen und laufende Projekte.

Dabei wurde eines schnell klar: Die ILE-Regionen in der Oberpfalz unterscheiden sich und haben dennoch viele Gemeinsamkeiten. Sie haben verschiedene Rechtsformen, sind personell unterschiedlich stark besetzt, arbeiten teilweise schon seit vielen Jahren zusammen oder sind erst vor kurzem neu gegründet worden. Viele durchlaufen ähnliche Prozesse und alle verfolgen das gleiche Ziel: den ländlichen Raum durch gemeinsame Projekte stärken.

Innerhalb der ILE-Regionen wurde viel fachspezifisches Wissen angehäuft. Dieses in einem Netzwerk regelmäßig auszutauschen drängt sich förmlich auf und die Zielsetzung liegt klar auf der Hand: voneinander lernen, das Rad nicht immer neu erfinden müssen – bei dem, was gut funktioniert, aber auch da, wo es in der Praxis Probleme gibt.

Das Arbeitstreffen war allerdings nicht nur eine Runde zum Kennenlernen. Es wurde auch über aktuelle Themen der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung, beispielsweise über das neue Regionalbudget, diskutiert. Diese Form des Austausches soll künftig regelmäßig stattfinden.

Das Instrument der Integrierten Ländlichen Entwicklungen gibt es in Bayern bereits seit 2005. In den vergangenen 15 Jahren schlossen sich bayernweit bereits 892 Kommunen in solchen Allianzen zusammen.

Ohne die eigene Identität einzelner Gemeinden aufzugeben, erarbeiten die interkommunalen Verbünde gemeinsame Lösungen zu aktuellen ökonomischen, ökologischen oder sozialen Herausforderungen. Vielfach werden Einsparmöglichkeiten für zukunftsweisende Synergiemaßnahmen erschlossen, die wirtschaftlich und nachhaltig nur gemeinsam geplant und ausgeführt werden können.

Wichtige Aufgabenfelder sind beispielsweise die Orts- und Innenentwicklung im ländlichen Raum oder die Themen Biodiversität, Digitalisierung und Alltagsversorgung.

Vertreter von nahezu allen Oberpfälzer Integrierten Ländlichen Entwicklungen nahmen unter Leitung von Michael Neft (links) vom ALE Oberpfalz am ersten Arbeitstreffen teil

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