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Hahnbach: Volkstrauertag - Pfarr- und Marktgemeinde gedachten der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt

Wegen der Corona-Situation wurde auf den herkömmlichen Kirchenzug der Vereine mit musikalischer Begleitung verzichtet. Beim Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus erinnerte Diakon Dieter Gerstacker an die Ursprünge des Gedenktages auf Vorschlag des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge im Jahre 1919.

Zu den Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege, an die vielen Opfer der Kriege und der Gewalttaten unserer Zeit müsse auch die Aktualität aufgegriffen werden. Das erneute Erstarken rechter Ideologien, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in unserem Land müsse uns wachsam halten.

Vieles werde derzeit durch die Sorgen und Nöte von heute, wie die Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen, der Klimawandel und die zunehmende Gewaltbereitschaft unserer Gesellschaft verdrängt.

So stelle sich die Frage, ob unser Volk überhaupt noch zu wahrer Trauer fähig ist. Sie öffne den Blick für das Leid der anderen, für das ungelebte und abgebrochene Leben in unserer Welt. Die Bedeutung des Volkstrauertages ist immer noch aktuell: „Trauer macht wachsam gegen jede Gewöhnung an Leid und Unrecht, gegen jede Gewöhnung an Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“

Bürgermeister Bernhard Lindner wies darauf hin, die schrecklichen Geschehnisse der Vergangenheit nicht zu vergessen. Allein in den sechs Jahren des zweiten Weltkriegs seien auf einen Tag gerechnet 25.000 Menschen ums Leben gekommen. Deren Gedenken müsse uns mahnen, aus der Vergangenheit zu lernen und gemeinsam für Frieden und Freiheit einzustehen.

Umso mehr gelte es in der aktuellen weltweiten Pandemie an unsere Mitmenschen zu denken, einander zu helfen und füreinander da zu sein und das Leid von damals in Relation zum heute wahrnehmbaren Leid setzen.

Beim Gebetsgedenken von Pfarrvikar Christian Preitschaft am Friedensmal auf dem Kirchplatz stellte die Soldaten- und Kriegerkameradschaft (SRK) die Ehrenwache. Zum von Salutschüssen begleiteten Lied vom „Guten Kameraden“ einer Abordnung der Marktbläser legten Bürgermeister und SRK-Vorsitzender Erich Kelsch Kränze nieder.

Die Ehrenwache der SRK (im Hintergrund) gab der Gedenkfeier mit Bürgermeister Bernhard Lindner, Zweitem Bürgermeister Georg Götz, Dritter Bürgermeisterin Evi Höllerer und SRK-Vorsitzendem Erich Kelsch (vorne von links) einen würdigen Rahmen

alt

 

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