Vilseck: Vilsecker Faschingszug 2026

Wenn der 92-jährige Tschung im Rollstuhl auftaucht, weiß man, dass sich der Vilsecker Faschingszug in Bewegung gesetzt hat

Zum letzten Mal als Bürgermeister warf Hans-Martin Schertl mit ranghohen Vertretern der US-Army Süßigkeiten unters Volk

Mit viel Helau begrüßten tausende von Faschingsverrückten am Straßenrand die Akteure, die wieder eine geballte Ladung Frohsinn und Heiterkeit farbenprächtig zur Schau stellten. Zum Glück hatte auch der Wettergott gute Laune und spielte mit.

Die Besucher staunten nicht schlecht, als die zahlreichen FV-Gardemädchen mit ihren Prinzenpaaren aufmarschierten und ihre hübschen Beine schwangen. Nichts leichter als das; denn der Musikverein gab den richtigen Takt dazu vor.

Als Hutmacher präsentierten sich die Heringnoher mit überdimensionalem Kopfschmuck.

Unter dem Motto „Eilles im Wunderland“ warben die Lolamannen für die nächsten Burgfestspiele, und die HKV-Hofdamen fragten sich schon: „Wer wird wohl erobern den Vilsecker Thron?“

Wie jedes Jahr reihten sich die Faschingsgesellschaften aus Hirschau, KleinSEUGASTanien, Michelfeld, Kohlberg und Haselmühl mit ihren Hoheiten in den Gaudiwurm ein. Auch die Freudenberger Hautevolee gab sich die Ehre, und der Havanna-Club Dürnast öffnete seine Pforten zum Gluck-Gluck.

Tanzen bis der Doktor kommt; das praktizierten die Happy Free Liners, die die Kaisertreuen im Schlepptau hatten. Ihnen bliesen Werkvolkkapelle und Freudenberger den Marsch.

Die Superhelden aus Ehenfeld schmückten sich mit den Hasen und Küken des Frauenstammtisches, die als hüpfende Ostereier den Frühling einläuteten.

Was es mit feuchten Bürsten auf sich hatte, zeigten die Ebersbacher Mädels in ihrer Waschanlage

Als „Stamm der schnellen Füße“ bewegte sich der FC Schlicht im Kanu des Manitus fort. Ob da die Weinbergschnecken folgen konnten?

Als die Schlichter Landjugend im Wald auftauchte, tauchten die Freihunger und Seugaster Kirwaleit in die Unterwasserwelt ab, während die Reisacher ein Hoch auf ihre 29. Zug-Teilnahme anstimmten und dafür am Ende mit dem 1. Preis belohnt wurden.

Axtheid-Berg machte sich auf nach Mexiko, und Sorghof verschrieb sich dem Fluch der Karibik.

Die rüstigen, alten Großschönbrunner und Krickelsdorfer setzten ihre Rente in Alkohol um.

Den durstigen Ebersbacher Banditen folgte die Villy-Mustangs-Eishockey-Mannschaft. Empfindliche Ohren durfte man dabei nicht haben, denn sonst hätte man vielleicht die Informationen und den Dank an alle Beteiligten des Moderators Thorsten Grädler verpasst.

Richtig zu Sache ging es dann auf dem Marktplatz mit „Grögötz Weißbir“. Und auch in den Lokalen wurde lange noch gefeiert.

Welcher Fußballclub kommt ins Rathaus?

Pfaue am Straßenrand

Mit dem Handy wird alles festgehalten

Sicherheitsdienst mit Moderator Thorsten Grädler

  • Aufrufe: 24
AWZ-HAHNBACH