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24.08.2010 | Richtige Medikamenteneinnahme

Bei meiner Tätigkeit als Hilfelotse rund ums Alter der Marktgemeinde Hahnbach zeigt sich immer wieder, dass insbesondere ältere Menschen, die mehrere Medikamente einnehmen müssen, Schwierigkeiten haben, den Verordnungsplan einzuhalten. Es wird oftmals nachgefragt, was Unterstützer oder Angehörige denn tun könnten, wenn Kranke oft völlig mit der Situation überfordert sind und ihre Medikamente vergessen oder falsch einnehmen.

Hier beispielhaft einige praktische Alltagshilfen, die evtl. helfen können, den Verordnungsplan besser einzuhalten:

Notizzettel an markanten Stellen der Wohnung.
Elektronische Erinnerungshilfen, wie z.B. Terminkalender, Erinnerungsfunktion am Handy.
Tages- oder Wochendispenser mit entsprechenden Fächern, in die z.B. ein Angehöriger oder Unterstützer die Tabletten gemäß der Dosierungsvorschrift einsortiert.
Auch eine praktische Lösung zur richtigen und sicheren Tabletteneinnahme könnte der Wochen-/Tagesblister sein, diese spezielle Verpackung enthält bereits vorsortiert nach Einnahmezeitpunkten alle Medikamente die im Laufe einer Woche/eines Tages eingenommen werden müssen (kann in der Apotheke angefragt werden).
Nach Rücksprache mit dem Hausarzt könnte dieser auch beim Fehlen einer entsprechenden Unterstützungs-/Pflegeperson im Rahmen der häuslichen Krankenpflege z.B. den Einsatz eines ambulanten Dienstes verordnen, um die Abgabe der Medikamente sicherzustellen.

Bitte beachten Sie, dass die gemachten Vorschläge lediglich Beispiele sind. Ausprobieren müssen sie schon selbst, was für Sie eine geeignete Alltagshilfe ist, um mit dem Problem der richtigen Medikamenteneinnahme zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Dosierung besser umgehen zu können.

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AWZ-HAHNBACH