Männergesangverein Ursulapoppenricht - Generalversammlung mit turnusgemäßen Neuwahlen

Offensichtlich sind nicht nur für Vorstand Anton Kohl (links, stehend) die wöchentlichen Chorproben „Lebenselixier“ und „Wochenglück“

Deshalb ist es auch kaum verwunderlich, dass fast die komplette alte Mannschaft des Männergesangvereins Ursulapoppenricht sich wieder zur turnusgemäßen Wahl stellte und auch einstimmig bestätigt wurde.

Gesanglich gestaltete der MGV den Gottesdienst in St. Ursula für verstorbene Mitglieder mit, und traf sich danach im Sportheim zur Generalversammlung.

Mit „Grüß Gott mit hellem Klang“ freute man sich über die Präsenz der Priester Eduard Feichtmeier und Christian Breitschaft, des Bürgermeisters Bernhard Lindner, des HKA-Vorsitzenden Georg Götz, die Vertreter der Sängergruppe Amberg, Gemeinderäte, Ehrenmitglieder, Förderer und Vereinsvorstände.

Schriftführer Ulrich Stiegler führte 34 Termine des letzten Jahres an. Mehrere Auftritte im kirchlichen und öffentlichen Rahmen, manches besuchte Fest und Ständchen, Wanderungen, die Bildungsfahrt nach Dresden und weitere Treffen zu Sitzungen oder das Notensortieren konnte er vor einer Vorschau auf 2024 anführen.

Vorstand Anton Kohl resümierte ebenso ein gutes, wenngleich arbeitsreiches Jahr und dankte für manche großzügige Spende. „Singen geht immer vor und gerade, wenn es im Leben brenzlig wird, ist dies sehr heilsam“ wusste er.

Zweiter Vorstand Hans Wiesnet berichtete von der Kreisversammlung, den neuen Repräsentanten der derzeit 1.372 Sänger und seinen Schulungen. Gewünscht werde ein Projektchor für Beerdigungen, zu dem man sich melden solle. Schatzmeister Bernhard Ehbauer legte einen als „ohne Fehl und Tadel“ geprüften Kassenbericht der 178 Mitglieder vor.

Chorleiter Ludwig Wendl zeigte sich zufrieden und erfreut über den guten Besuch der 42 Singstunden. Besonderer Dank ging an Beate Stiegler für deren zuverlässige Begleitung. Auch habe er das Ziel einer CD-Aufnahme noch immer im Auge.

Die Neuwahlen bestätigten alle einstimmig per Akklamation

  • Anton Kohl als ersten Vorstand
  • Hans Wiesnet als zweiten Vorstand
  • Ludwig Wendl als Chorleiter
  • Ulrich Stiegler als Schriftführer
  • Bernhard Ehbauer als Kassier
  • Martin Siegert als Archivar.
  • Besitzer wurden für die aktiven Mitglieder Markus Pfab, Willi Müllhofer und Klemens Bauer.
  • Die passiven Mitglieder vertritt Willibald Götz
  • Notenwarte bleiben Hans Wiesnet und Markus Ibler
  • Kassenprüfer sind weiterhin Franz Weiß und Klaus Donhauser.

Bürgermeister Bernhard Lindner bezeichnete den Gesang des Ursulapoppenrichter Chors als „reinen Genuss“. Es sei mehr als erfreulich, dass der „quirlige Verein mit einem eingespielten Vorstandsteam“ einen „guten Zusammenhalt“ pflege. Gerne werde man ihn weiterhin von Seiten der Gemeinde unterstützen.

Auch Georg Götz versprach dies für den Hahnbacher Kulturausschuss und dankte für die aufgewendete Zeit und die Einsätze. „Weither gute Laune, viel Freude und Kameradschaft“ wünschte er den Männern.

Auch Adolf Gassner, Vorstand der Sängergruppe Amberg, lobte den MGV Ursulapoppenricht als einen der stärksten Chöre im Verbund, von dem man nur positives höre, und lud zur Vorstandsitzung und Kreisversammlung ein.

Pfarrvikar Christian Breitschaft drückte seine Freude über die Chorauftritte des MGV bei vielen Gottesdiensten mit einem „herzlichen Vergelt’s Gott“ aus. Die Lieder des Chores machten jedes Mal daraus „ein Fest für alle“, versicherte er.

In der Vorschau auf das begonnene Jahr lud auch Werner Koller zur Fahrt nach Bad Tölz im September ein.

Emotional dankte Anton Kohl allen für vielfaches Engagement und besonders dem „Glücksfall Beate“. Er freue sich zudem auf ein weiterhin gutes Zusammenarbeiten mit Nachbarchören für eine „friedenstiftende Kommunikation“ dank der Musik.

Mit „Grün die Wälder“ besangen die Männer abschließend ihre Heimatliebe zur Oberpfalz.

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