Ingrid Kurz feiert bei guter Gesundheit heute ihren 80igsten Geburtstag

Schon viel erlebt hat Ingrid Kurz, die am heutigen Mittwoch, 27. März 2024, ihren 80igsten Geburtstag in guter Gesundheit feiern kann

 

Zu Recht wurde die ehemalige Vizepräsidentin des Bezirkstags, langjährige Gemeinderätin, Frauen-Unionsvorsitzende und Kreistagsdelegierte 2008 mit der Hahnbacher Bürgermedaille in Gold und 2010 mit dem bayrischen Verdienstorden ausgezeichnet.

In Berthelsdorf im Erzgebirge wuchs Ingrid als Tochter der Eheleute Barbara und Ernst Krause mit ihrem älteren Bruder Helmar auf einem großen Bauernhof auf. Doch mit dem Entstehen der DDR wurde die physische und psychische Lage für die Familie zunehmend schwierig. Sie war acht Jahre alt, als sie mit ihrer Familie fliehen musste, da die Verhaftung des Vaters drohte.

Nach jener Odyssee landeten sie schließlich in Hirschau, was ihnen zur neuen Heimat, da die Mutter aus Hirschau stammte und sie bei den Großeltern aufgenommen wurden. Nach der Volksschule folgte für Ingrid der Besuch und dann erfolgreiche Abschluss der Realschule bei den Schwestern in Amberg. Beim Amberger Volksblatt und dann bei der Firma Kerb-Konus arbeitete sie anschließend im Büro.

Dann lernte sie den Lehramtsstudenten Manfred Kurz, ihren späteren Mann, kennen. Sie heirateten am 30.12.1965 in der Hoffnung, dass Manfred dann nach dem Staatsexamen als Lehrer in der Oberpfalz bleiben kann. Tatsächlich bekam er seine erste Anstellung in Unterschalkenbach bei Hahnbach, wo sie zudem die angebaute Lehrerwohnung beziehen konnten. Dort wuchsen schließlich auch die 1966 und 1968 geborenen Töchter Michaela und Elisabeth auf.

Politisch interessiert sei sie eigentlich schon ganz früh gewesen, erinnert sich Ingrid Kurz, die mit 16 Jahren in die Junge Union eintritt, dann Mitglied der CSU und über viele Jahre Kreis- und Bezirksvorsitzende der Frauen Union wird. Gerne habe sie in den verschiedensten Gremien mitgearbeitet, was ihre Auszeichnungen ja auch honorierten.

Aber gerne sah Kurz auch „über den Tellerrand“ hinaus. Ihre Reisen führten sie bis zu Ihrem Bruder nach Vancouver in Kanada, nach New York, Italien, Frankreich und sogar bis nach Nepal.

Interessiert bleibt sie am Geschehen in Nah und Fern, sie geht gerne zu Informationsveranstaltungen, liest täglich die Zeitung und Bücher, hier bevorzugt Biographien und sieht fern. Aber auch Spaziergänge auf den nahen Maria-Hilf-Berg, zu dessen Füßen sie mittlerweile wohnt, liebt die rüstige Rentnerin. Besuche bei Bekannten und Freundinnen, mit denen sie regelmäßig kegelt, gehören ebenso zu ihren Beschäftigungen.

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