Ortstermin im Kindergarten „Der gute Hirte“ in Süß - Notausgang/Fluchtweg für untere Räume des KiGa vorgestellt

Architekt Heinrich Schwirzer (rechts) und Kirchenpfleger Georg Münch (Zweiter von rechts) erläutern Bürgermeister Bernhard Lindner (Vierter von rechts) und den Mirgliedern des Hahnbacher Gemeinderates die Umbaupläne für den Kindergartren in Süß

Seit 1996 gibt es den Kindergarten „Der gute Hirte“ in Süß. Seit 28 Jahren wird er von Eltern für die Betreuung ihrer Kleinkinder ausgewählt, und die Kinder sind in guten Händen. Die Vermutung, dass durch die neue Kindertagesstätte St. Josef in Hahnbach die Belegungszahl in Süß stagnieren könnte, hat sich nicht erfüllt. „Im Gegenteil“, sagt Kindergartenleiterin Bettina Schön, „wir sind randvoll“.

Schon jetzt, mit 63 Mädchen und Buben, mussten immer wieder zwei untere Räume des Hauses am Mühlacker mit genutzt werden, die nicht dafür vorgesehen sind.

Ab Herbst 2024, so Bettina Schön, müsse eine zusätzliche Krippen-Gruppe untergebracht werden. „Bisher hat die Behörde ein Auge zugedrückt“, zeigt sich Georg Münch, als Kirchenpfleger der Kirchenstiftung St. Jakobus, erleichtert.

Jetzt aber, da eine Befristung im August auslaufe, müsse gehandelt werden. Der bisher eine Notausgang aus den unteren Räumen des Kindergartens reiche bei voller Belegung nicht aus, um Kinder in einer Gefahrensituation sicher aus dem Haus zu bringen.

Bei all den Überlegungen und Planungen für die notwendigen Änderungen geht es naturgemäß um viel Geld. „Die Gemeinde, das Landratsamt, eventuell die Regierung der Oberpfalz und die Diözese werden helfen“, ist Georg Münch sicher, „die Gemeinde Hahnbach wird aber in diesem Fall besonders gefordert werden“.

Aus diesem Grund hat die Kirchenverwaltung den Hahnbacher Gemeinderat zu einem Ortstermin in den Kindergarten eingeladen. Das Gremium unter Führung von Bürgermeister Bernhard Lindner besichtigte die beiden Räume im unteren Teil des Hauses, für die jeweils ein Fluchtweg ins Freie vorgesehen ist.

Rede und Antwort stand Architekt Heinrich Schwirzer aus Freihung

Anhand der Pläne für den Umbau gab er ein Festpreis-Angebot in Höhe von 75 000 Euro ab. Das Jugendamt, so konnte er mitteilen, habe Grünes Licht gegeben, die baurechtliche Seite noch nicht

Die Frauen und Männer des Gemeinderates ließen sich von der Notwendigkeit der Verbesserungen überzeugen, die noch in diesem Jahr durchgeführt werden müssen.

Weitaus größere und kostspieligere Maßnahmen sind für kommendes Jahr geplant

Da sollen die Außenanlagen, die Spielplätze, der Sandkasten und auch die in die Jahre gekommenen Spielgeräte erneuert werden, ein Maßnahmenpaket, das nach Architekt Schwirzer an die 210 000 Euro verschlingen könnte.

Konkrete Pläne wurden vorgelegt, aber eine Ausschreibung dafür gibt es noch nicht. Ob Fördermaßnahmen dafür in Frage kommen könnten, bat Bürgermeister Lindner seine Geschäftsstellenleiterin Sabine Wilde schon einmal zu prüfen.

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AWZ-HAHNBACH