Frohnbergfest 2026 - Der Donnerstag der Frohnbergwoche gehörte vormittags den Senioren und der Abend der Jugend
Morgens am Freialtar waren fünf Priester sowie Diakon Dieter Gerstacker

Vor Hunderten von PilgerInnen erinnerte BGR-Pfarrer i.R. Hans Härtl aus Irlbach (2ter von links) an seine Primiz in Hahnbach vor 55 Jahren.
In der Predigt stellte er den Kapuzinerpater Pio vor
Obwohl dieser seine Stigmata immer zu verbergen suchte, habe er viele Anfeindungen ertragen müssen. Seine Rettung sei der Rosenkranz gewesen und das Erleben der Versöhnung mit Gott in der Beichte. Diese hätte vielen neue Klarheit und Kraft gegeben und manch unbekannte Wege aufgezeigt, so Härtl. Auch half ihm, zu wissen, dass ein Beter nie allein sei und sein ausschüttendes Herz im Herzen Gottes geborgen ist.
Da die Orgel „sommerkrank“ war, spielte Dr. Christof Weiß am E-Piano unterm Sonnensegel

Zum Schluss des Gottesdienstes gab´s wieder die berühmten "Frohnberg-Hörndln"

Der gebürtige Hahnbacher Daniel Fenk (Bildmitte) konzelebrierte am Abend den Jugendgottesdienst mit dem Ortspfarrer Michael Birner (links) und dem ehemaligen Hahnbacher Pfarrer Thomas Eckert (rechts), der nun Stadtpfarrer in Regensburg ist

Pfarrer Fenk erinnerte sich daran, dass er vor drei Jahren in Assisi in der Kirche Santa Maria Maggiore zufällig am Sarg des Heiligen Carlo Acutis gewesen sei. Der 1991 geborene Italiener war das Kind von „Papierchristen“, die nicht praktizierten. Doch ein polnischen Au-Pair-Mädchen habe das Kind zu tiefem, fröhlichen Glauben geführt. Für Acutis sei so das Leben im Glauben schöner geworden und die oft besuchte Eucharistie habe er als „Autobahn in den Himmel“ gesehen.
Der Heranwachsende Acutis setzte sich überzeugt für Bettler und Obdachlose ein und kreierte Internetseiten des Glaubens. Als „Influencer Gottes“ propagierte er dort u.a.: „Alle Menschen sind als Originale geboren, aber oft sterben sie als Fotokopien!“ Als er mit 15 Jahren 2006 an Leukämie starb, kamen zu seiner Beerdigung, zur Überraschung seiner Eltern und Verwandten, auch unzählige Bedürftige, um ihm für seinen selbstlosen Einsatz zu danken. „Bleiben wir auch, in seinem Sinn, wahre Originale und in Freundschaft mit Jesus“ wünschte der Grafenwöhrer Pfarrer Fenk am Schluss.
Gern war Pfarrer Daniel Fenk noch zu einem Gespräch im Anschluss bereit, in dem er sich sehr positiv an seine Kindheit und Jugend in Hahnbach erinnerte. Viele Geschichten kämen ihm gerade auch auf dem Frohnberg wieder in den Sinn, nicht zuletzt als aktiver Ministrant.
Dankbar sei er für seine jetzige, lebendige Pfarrei, in der viele in Gremien und privat mitarbeiten. Auch sein indischer Kaplan und Ludwig Gradl, Pfarrer Im Ruhestand, seien ihm eine große Hilfe, für die er sehr dankbar ist.
Sein Einsatz an der Grundschule Grafenwöhr sei manchmal zwar herausfordernd, versicherte er, doch insgesamt empfinde er es als gute, befriedigende und schöne Arbeit, mit Kindern den Glauben zu entdecken.
Er wünsche sich weiterhin „mutige Leute, die ihren Glauben mit überzeugender Freude leben“.
Abschließend meint er noch, dass die anstehenden Zusammenlegungen der Pfarreien wohl reichlich Kraft erfordern werden, doch auch das wird wohl „mit Hilfe Gottes“ gelingen, ist er zuversichtlich.
Am Abend überzeugte der Kirchenchor Sorghof mit hervorragenden Stimmen, Solis und auch im Canon unter ihrem Leiter Sam Kraus am E-Piano

Beim Gottesdienst schmückten die Fahne der Hahnbacher Mädchengruppe und der KLJB Iber den Altar

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