SRK-Radwallfahrt nach Altötting

Dass eine Radwallfahrt nach Altötting jung hält konnte der Vorsitzende der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Erich Kelsch nach zwei Tagen erleben. Runde 14 Stunden Fahrzeit und ordentliches Sitzfleisch benötigten die 14 Radler, darunter der 75-jährige Günter Urbanek als ältester Teilnehmer, um zum Gnadenort Bayerns zu kommen.

Über den Vils- Naab- und Donauradweg ging es auf die rund 230 km lange Strecke. Glassplitter auf den Wegen, Tretlagerschaden, ein defektes Schaltungsseil und die Hitze machten es der Gruppe schwer, ihr Tagesziel in Mengkofen zu erreichen.

In aller Früh machten sie sich am 2. Tag auf den Weg der Regensburger Fußwallfahrer, so dass bereits bis Mittag die Isar, Rott und die niederbayerische Vils überquert wurden. In Neuötting wurden sie an der Innbrücke von der KSK Altötting empfangen und zu ihrem Ziel begleitet.

Ihr Vorsitzender Franz Madl freute sich, die Hahnbacher Freunde bereits zum 17. Mal mit dem Rad im geistlichen Zentrum der bayerischen Marienverehrung in einem schattigen Biergarten begrüßen zu können.

Nach einem beeindruckenden Pilgergottesdienst im Kirchenzelt war die Teilnahme an der Lichterprozession zur Gnadenkapelle ein besonderes Glanzlicht der Wallfahrt.
Bei einer kleinen Stadtführung wurden auch das Reiterdenkmal und die Tilly-Kapelle in der Stiftsbasilika besucht.

Bevor die Rückreise mit der Deutschen Bahn angetreten wurde, bedankte sich SRK-Vorsitzender Kelsch bei den Altöttinger Kameraden für die Gastfreundschaft in den Privatquartieren und lud zu einem Gegenbesuch für 2014 nach Hahnbach ein. Ebenso dankte er der Firma ASK aus Vilseck für die kostenlose Überlassung eines Begleitfahrzeugs.

Mit SRK-Vorsitzenden Erich Kelsch (Mitte), KSK-Vorsitzender Franz Madl (Altötting) und Günter Urbanek (2. und 4. von rechts) freuten sich die Radwallfahrer vor der Gnadenkapelle über ihr gelungenes Unternehmen

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