Ausbau des neuen Pfarrsaals im ehemaligen Hahnbacher Kloster der Armen Schulschwestern beginnt Anfang Juni

Als „Riesenglücksfall“ bezeichnete Kirchenpfleger Georg Münch das Zusammentreffen der beiden Hauptakteure, die „toll zusammenarbeiten“ für den Ausbau des neuen Pfarrsaals im ehemaligen Hahnbacher Kloster der Armen Schulschwestern

(von links)Diplom Ingenieur Günther Hofbeck, Kirchenpfleger Georg Münch, Architekt Heinrich Schwirzer

So gewann man mit dem Freihunger Architekten Heinrich Schwirzer einen Spezialisten für denkmalgeschützte Um- und Ausbauten vor allem im kirchlichen Bereich. Zudem ist Diplom Ingenieur Günther Hofbeck aus Luppersricht stets mit von der Partie. Er ist ein bereits bestens eingebundener Fachmann vom Bau, der sich schon bei Ausschreibung und Vergabe gewinnbringend eingebracht habe, so Münch.

Alle drei zeigten sich gemeinsam mit Dekan Dr. Christian Schulz begeistert von dem neu entstehenden kirchlichen Mittelpunkt, der mit Klosterhof und Klostergewölbe ganz nah an der Pfarrkirche vielerlei Möglichkeiten für ein gutes und gelingendes Pfarrleben bieten könne.

Das denkmalgeschützte Ensemble soll nach Ausbau des Pfarrsaals und der Renovierung der Außenfassade des Klosters „ein wahres Schmuckstück des Ortes“ werden. Dank großherziger Zuschüsse durch Diözese und politischen Gemeinde sei die „Aufwertung des Ortskerns“ auch finanziell zu stemmen.

Statische Veränderungen und Auflagen hatten das große Bauvorhaben verzögert und machten Neuplanungen, nicht zuletzt wegen der Raumhöhe nötig. Doch dank der Arbeit des Statikbüros des Hahnbacher Walter Trösch konnte diese Hürde nun auch gemeistert werden.

Anfang Juni wird es nun endlich in dem langjährigen Leerstand „richtig losgehen“, erfährt man. Schon sind Baustelleneirichtung, Schutzvorkehrungen, Sicherungsmaßnahmen und die Abtrennung zu Pfarrbüro und Arztpraxis erfolgt.

Bald werde ein Baukran an der Hauptstraße aufgestellt und das Dach für Abbrucharbeiten geöffnet. In mehreren Etappen sind dann statische Maßnahmen und Aussteifungen geplant, bevor das Dach wieder gedeckt werden wird. Diese Arbeiten werden wohl im Spätsommer beendet werden

Der Innenausbau erfolgt dann im kommenden Winter. In dieser Zeit müsse alles neu gemacht werden, von den sanitären Einrichtungen, der Heizung, Lüftung bis hin zum aktuellen Brand- und Schallschutz, den Rettungswegen und einer Fluchttreppe in den Klosterhof. Der große Pfarrsaal soll zudem eine ansprechende Decke mit Akustikelementen und eine indirekte Beleuchtung bekommen

Entwurf Deckengestaltung im Pfarrsaal

Perspektive Pfarrsaal - ohne Maßstab

Bereits vorhanden sind ein behindertengerechter Zugang von der Nordseite her und ein Fahrstuhl zu den Räumlichkeiten.

Bei den Arbeiten gilt es zudem Rücksicht zu nehmen, erklärt Schwirzer, und zwar auf die vorhandene und kontinuierliche Nutzung durch Büro und Praxis im Erdgeschoss, gerade auch in Bezug auf Lärm und größere Arbeiten.

Im Spätsommer 2022 will man dann hoffentlich die Einweihung feiern.

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