Störche in Hahnbach - Drei Jungstörche auf dem Amberger Tor

Im Beisein eines Altvogels neben dem Nest erwarten die Storchenkinder Futternachschub und genießen die warmen Sommertage

Jetzt steht es fest. Drei prächtig heranwachsende Jungstörche sind es heuer, die im Nest auf dem Amberger Tor ihre Eltern auf Trab halten und für Freude bei den Hahnbachern sorgen. Dabei war in den nasskalten Maitagen schon manchem bange, dass sie diese wohl nicht überleben würden.

Inzwischen kommt ihrem Wachstum aber das warme Sommerwetter sichtlich zugute. So sind sie schon bei den ersten Flügelschlägen zu beobachten und bilden für viele Fotografen ein willkommenes Motiv.

Die Altstörche haben, abwechselnd beim Beaufsichtigen, alle Schnäbel voll zu tun, um ausreichend Futter herbeizuschaffen. Nicht nur Frösche und Fische, sondern auch Kleintiere wie Würmer, Mäuse, Maulwürfe, Heuschrecken und auch Aas stehen auf der Speisekarte.

So sind die großen Adebars derzeit abwechselnd tagsüber auf feuchten und frisch gemähten Wiesen sowie an den Ufern der Teiche bei der Futtersuche zu beobachten und zeigen dabei keine große Scheu vor den Menschen.

Sobald im Nest der Platz zu klein ist, verbringen die Eltern die Nächte auf den Dächern rund um das Amberger Tor und der Pfarrkirche.

Bei den Altstörchen handelt es sich um das Paar, das es in den letzten Jahren vorzog, im Bereich der Kompostieranlage auf dem Laubberg zu überwintern. Der Nachwuchs wird sich wohl Ende August auf den Weg in den schönen warmen Süden machen.

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