Weihbischof Dr. Josef Graf spendet 55 jungen Christen das Sakrament der Firmung

Spendung der Firmung mit der Salbung mit Chrisam durch Weihbischof Dr. Josef Graf, dieser ließ es sich dabei auch nicht nehmen, manch persönliche Worte an Firmlinge und Paten zu richten

55 junge Christen empfingen vom Regensburger Weihbischof Dr. Josef Graf in der Hahnbacher Pfarrkirche St. Jakobus das Sakrament der Firmung. Den Festgottesdienst begleiteten feierlich Josef und Jakob Hofmann mit Trompetenklängen sowie die Organistin Renate Werner und ihr Projektchor.

„Ich schenke nur weiter, was Jesus gibt“ begann der Weihbischof. Er betonte, dass die Firmung in erster Linie „Geschenk und Gabe des Heiligen Geistes“ sei, der vertieften Anteil an Jesu und ewiges Leben eröffne. Jener Geist Jesu solle lebendig und stark machen, da Gott die jungen Christen „firm machen, also stärken“ wolle, gerade auch für die kommenden spannenden Jahre, versicherte Graf in der Predigt.

Firmung sei wie ein persönliches Pfingstfest, das begeistern soll, die Gabe des Heiligen Geistes zur gelingenden Aufgabe mündiger Christen werden lasse, betonte er.

Den Paten legte er ans Herz, auch im Glauben weiter „hinter den Firmlingen zu stehen“ und ihnen Halt zu geben. Der „Idealfall als praktizierende engagierte Katholiken zeichenhaft zu leben“ und dem „ganz großen Geheimnis der Dreifaltigkeit“ immer näher zu kommen, sollte stets angestrebt werden, wünschte er. „Ein starker Halt in einem geglückten Leben“ könne dann das Ergebnis sein.

Voraussetzung für den Empfang des Firmsakraments ist der Glaube, den die Firmlinge gemeinsam bekannten. Eine persönliche Stille im Gebet zu feierlichem Glockenläuten ging der Spendung der Firmung mit der Salbung mit Chrisam voraus.

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