Ingrid Schneider – Schulleiterin der Grund- und Mittelschule Hahnbach oder „Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum“

Ingrid Schneider – Schulleiterin der Grund- und Mittelschule Hahnbach

„Mehr Akzeptanz statt Toleranz“, mehr „Annehmen statt Aushalten/Dulden“ ist neben einer „wertschätzenden Achtsamkeit“ zu einem ihrer Leitmotive von   geworden, mit denen sie durchs Leben geht und die Hahnbacher Schule sicher gut durch manche „Strudel“ leiten wird.

Ingrid Schneider – Schulleiterin der Grund- und Mittelschule Hahnbach oder „Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum“. Das würden manche wohl sagen, denn beide Elternteile der neuen „Chefin“ der großen Hahnbacher Schule waren Lehrkräfte, sowohl die Mutter Elfriede, als auch der Vater Fritz Kammerer, der zuletzt Rektor in Ammersricht war.

Ingrid Schneider wurde am 28. September 1961 geboren und wohnt nun in Ammerthal. Mit ihrem älteren Bruder Fritz wuchs sie in Amberg auf, verbrachte aber auch manche Arbeitsstunde im Garten des Großvaters in Schwandorf.

Gerne erinnert sie sich noch an ihren Hund, einen Dackel, der sogar mit in die Sommerurlaube ins südtirolerische Tramin durfte. Im Winter war „Skifahren mit Papa“ angesagt, was ihr immer noch viel Freude, nun aber mit ihrem Sohn, macht.

Sportlich ist sie geblieben, am liebsten hat sie alle Ballsportarten, wovon Volleyball und Tennis ihr wohl am besten zusagen. Doch auch mit dem Rad ist sie gerne „bergauf - bergab“ unterwegs, und das am liebsten mit ihrem Ehemann.

Wissbegierig, wie sie ist, verreist sie gern und auch mal weit mit ihrer Familie. Bis nach Sulawesi / Celebes im indischen Ozean hat sie es schon geschafft. Aber noch viele weitere Ziele hat sie im Kopf, die sie „unbedingt mal sehen will“.

Dankbar ist sie noch immer für ein klares motivierendes Wort eines Lehrers am Gymnasium, welches ihr bleibend aus einer schulischen Krise half. Auch fallen ihr viele wunderbare Momente aus dem Familien- und Berufsleben ein, nicht zuletzt der liebevolle Abschied ihres ehemaligen Kollegiums. Aber auch die Hahnbacher Grund- und Mittelschule ist für sie kein „Neuland“. Zwei Jahre lang durfte sie diese als Lehramtsanwärterin ab 1990 kennen- und schätzen lernen.

Problematisch sieht sie den derzeit zunehmenden Egoismus in der Gesellschaft. Auch der Umgang von verschiedenen Seiten mit dem Lehrpersonal sei oft alles andere als unterstützend und hilfreich, weiß sie. Doch spürt man bei der „Pädagogin aus Leidenschaft“ nicht nur viel Kompetenz und Liebe zu Kindern, Kollegen und Personal, sondern auch großes Engagement in vielerlei Hinsicht.

Gerne sei sie für andere da, erzählt sie, gerne gebe sie Anregungen und versuche Perspektiven nicht nur für Kinder aufzuzeigen. Ihre Sensibilität hat sie einmal sogar zur Lebensretterin werden lassen, als sie nämlich ihren Lieblingsmenschen zur Krebsvorsorge mitnahm und dieser nun noch immer mit vielen „geschenkten Jahren“ davon profitiert.

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