AOVE startet Innenentwicklungsmanagement – Füracker überreicht Förderbescheid über 300.000 Euro

Heimat- und Finanzminister Albert Füracker (Mitte) überreicht den Förderbescheid für das „Digitale Innenentwicklungsmanagement“ an (von links) Bürgermeister Hans-Martin Schertl, Vorstandsvorsitzender AOVE e.V., AOVE-Geschäftsführerin Katja Stiegler, AOVE-Sprecher Bürgermeister Bernhard Lindner und Projektmanager Stephan Gruber.

 Themen wie Flächensparen, Stärkung der Ortskerne und Klimawandel gewinnen zunehmend an Dringlichkeit. In ihrem Projekt „Digitales Innenentwicklungsmanagement“ möchte sich die AOVE diesen Herausforderungen stellen und kann dabei auf personelle sowie finanzielle Unterstützung zählen.

Mit Stephan Gruber konnte ein Projektmanager gewonnen werden, der in der AOVE-Region lebt und sie daher gut kennt. Als Umweltingenieur (FH) mit langjähriger Erfahrung im Vertrieb bringt er die idealen Voraussetzungen mit, um mit den Menschen in Kontakt zu treten, Netzwerke aufzubauen, vorhandene Ressourcen zu nutzen und die passenden Projektpartner für die Umsetzung seiner Ziele zusammenzubringen. Darüber hinaus ist es ihm ein Anliegen, sich für eine nachhaltige Entwicklung der Region einzusetzen.

AOVE-Geschäftsführerin Katja Stiegler, AOVE-Sprecher Bürgermeister Bernhard Lindner und der Vorstandsvorsitzende des AOVE e.V., Bürgermeister Hans-Martin Schertl, freuen sich über die personelle Verstärkung und sind überzeugt davon, dass gemeinsam einiges für die Innenentwicklung in den neun AOVE-Kommunen erreicht werden kann. „Damit wenden wir zielführend den Resilienz-Ansatz in der künftigen Gemeindeentwicklung an“, unterstreicht Bürgermeister Bernhard Lindner.

Weil auch das Bayerische Heimatministerium diese Ansicht teilt, gibt es für das Projekt eine satte Förderung. Anlässlich des ersten „Tags der bayerischen Regionen“ vergangenen Freitag in Nürnberg überreichte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker dem AOVE e.V. einen Bescheid über eine Zuwendung in Höhe von 300.000 Euro.

Fünf weitere Initiativen und Vereine konnten sich ebenfalls über Zuwendungen freuen. „Es ist wichtig und richtig, tolle Ideen mit Förderungen zu unterstützen“, betonte Füracker in seiner Laudatio. Rund 9,7 Millionen Euro wurden seit 2019 in die Umsetzung innovativer Heimatprojekte mit Schwerpunkt Digitalisierung sowie zur Stärkung regionaler Identität investiert. „Um diese regionale Identität zu bewahren, zu stärken und lebendig zu halten, braucht es Engagement und Einsatz auf vielen Ebenen“, so der Minister weiter. „Wir wollen Bayerns Vielfalt sichtbar machen.“

Im Vordergrund des ersten „Tags der bayerischen Regionen“ standen neben der Überreichung der Förderbescheide der Austausch und die bayernweite Vernetzung aller Beteiligten aus dem Bereich der Regionalentwicklung. Neben zwei Fachvorträgen aus Wissenschaft und Praxis rund um das Thema „Aktuelle Ansätze für eine digitale Regionalentwicklung“ boten drei Fachpanels zu laufenden Projekten Einblicke in ihre Umsetzung. Über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Bayern konnten so neue Inspiration und Ideen für die Gestaltung ihrer Heimat sammeln.

Die Förderung nach der Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie richtet sich an alle bayerischen Bezirke, Landkreise und kreisfreien Städte sowie an Vereine und Stiftungen. Für die Umsetzung der Projekte können über einen Zeitraum von maximal drei Jahren bis zu 300.000 Euro pro Zuwendungsempfäng

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