Vilseck: Bergfest-Auftakt - Besucher stellen fest: „Es geht auch ohne Bewirtung“ - Sonntagmorgen stand ganz im Zeichen der Motorradfreunde

Grafenwöhrs Stadtpfarrer Daniel Fenk spricht bei seiner Bergfest-Predigt im Motorrad-Gottesdienst aus seiner eigenen Erfahrung als Biker und bezeichnet den heiligen Josef als Patron der Reisenden

Der Sonntagmorgen stand ganz im Zeichen der Motorradfreunde. Pfarrer Daniel Fenk, seit Anfang September Stadtpfarrer in Grafenwöhr und selbst Biker, leitete in der Messfeier vom heiligen Josef, dem Patron der Reisenden, auf Christus, den Auserwählten Gottes, über.

Durch ihn und seine Macht dürfen wir auf seinen Schutz vertrauen. „Christus ist der treue Sozius auf dem Bike, der uns auf den Straßen des Lebens begleitet“, fügte er hinzu. Der Kirchenchor Sorghof unter Leitung von Säm Kraus umrahmte den Gottesdienst mit passenden, flotten Gesängen.

Danach segnete Pfarrer Fenk die aufgereihten Motorräder und ihre Besitzer und wünschte allzeit gute Fahrt

„Es geht auch ohne Bewirtung“, stellen die Gottesdienstbesucher beim Auftakt der Bergfestwoche fest. Dennoch werden den Besuchern täglich ein paar Bratwürste angeboten

In einer eucharistischen Prozession zogen die Gläubigen am Samstagabend von der Pfarrkirche aus hinauf auf ihren „heiligen“ Berg. Stadtpfarrer Pater Robin zelebrierte mit Pfarrvikar Pater Jimmy Joseph und Diakon Dieter Gerstacker den Eröffnungs-Gottesdienst.

Hinter dem Kirchlein hatten Pfarrgemeinde- und Kirchenratsmitglieder einen Freialtar errichtet, vor dem die Besucher in angemessenem Abstand Platz nehmen und in der Abendsonne die Eucharistie mitfeiern konnten.

„Während dieser Festwoche gedenken wir besonders des heiligen Josef, den Papst Pius IX. vor 150 Jahren zum Patron der Kirche erklärt hat“, leitete Pater Robin ein. In seiner Predigt bezeichnete er Josef als einen schweigsamen Heiligen, der jedoch aus der Kraft seines Glaubens die ihm anvertraute heilige Familie durch alle Krisensituationen geführt habe. „So wie der heilige Josef dürfen auch wir sicher sein, dass wir stets in Gottes Hand geborgen sind.“

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