Vilseck: Pestgelübde mit Sebastiansprozession erneuert - Helfer in Pandemie- und Kriegszeiten

Vier Männer tragen die geschmückte Statue des heiligen Sebastian, gefolgt von den Gläubigen, in einer Prozession durch die Straßen der Stadt

Auf ein Versprechen aus der Pestzeit geht die Sebastians-Prozession in Vilseck zurück.

Auch und besonders während der Pandemiezeit erneuerten die Gläubigen der Pfarrei St. Ägidius aus Dankbarkeit dieses Gelübde, so auch in diesem Jahr.

Auf die Hilfe des Märtyrers Sebastian hoffend, begleiteten sie die Figur des Heiligen durch die Straßen der Stadt und ehrten ihn in dieser besonderen Weise.

In der vorangegangenen Andacht erinnerte Diakon Dieter Gerstacker an das Leben und Sterben des Heiligen und an seine Bedeutung in der Kirche.

„Sebastians Mut und sein konsequentes Glaubenszeugnis war nicht nur in den vergangenen Jahrhunderten beispielgebend“, sagte er.

Auch in der Jetztzeit sei er Helfer und Fürbitter und dürfe auch den Notleidenden in der Ukraine anempfohlen werden.

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