Mitgliederversammlung der Katholischen Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach e.V. mit Neuwahl der Vorstandschaft

 Sebastian Sonntag (vordere Reihe,Mitte), Vorsitzender der Katholischen Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach, kurz KEB, begrüßte die Vertreter aus den Pfarreien und kirchlichen Verbänden zur jährlichen Mitgliederversammlung

 

Ein besonderer Gruß ging an Wolfgang Stöckl, den ersten Vorsitzenden der KEB im Bistum Regensburg e.V., Pfarrer Josef Irlbacher und Michael Trummer, den Vorstandsvorsitzenden des Caritasverbandes.

Christian Irlbacher, Bildungsreferent und Leiter der regionalen KEB, eröffnete mit einem geistlichen Vergleich von Christen mit dem Bild der Erdbeeren. Beide wollten und sollten sich wohlschmeckend vermehren, meinte er.

Sebastian Sonntag resümierte das vergangene Geschäftsjahr mit der guten Zusammenarbeit mit vielen Kooperationspartnern und dem transparenten und notariell besiegeltem Verschmelzungsprozess mit der KEB im Bistum.

„Sehr positiv und zufrieden“ zeigte sich auch der Bildungsreferent und verwies auf die großen Themen wie „Umbrüche“, politische Bildung, Helfertag, Jakobusjubiläum und den bereits siebten Sprachkurs für Geflüchtete.

Die Statistik von 764 Veranstaltungen für fast 17 Tausend erreichte Teilnehmende an fast 2.500 Terminen könne sich sehr wohl sehen lassen. Überproportional wurden erfreulicherweise theologische und philosophische Angebote angenommen, Spitzenreiter blieben aber die psychologischen und pädagogischen Themen, die vor allem den Eltern-Kind-Gruppen und der Elternschule zu verdanken sind.

Die Mehrheit der Veranstaltungen wird nach wie vor von den sog. „Dritten“ - das sind die Pfarreien, kirchliche Verbände, aber auch weltliche Kooperationspartner - getragen, wofür die KEB Amberg-Sulzbach sehr dankbar ist.

Der detaillierte Finanzbericht zeigte, dass es trotz rückläufiger staatlicher und gleichbleibender kirchlicher Zuschüsse insgesamt „ein gutes Jahr“ gewesen sei, vor allem, auch weil man das Vor-Corona-Level wieder nahezu erreicht habe.

„Die Prüfung der Konten hat Freude gemacht“ betonte Kassenprüfer Josef Eckert und bescheinigte dem KEB „vorbildliche Buchführung“.

Nach 22 Jahren verabschiedete sich der erste Vorsitzende Sebastian Sonntag, dem Irlbacher „große Fußspuren“ bescheinigte. Auch Hedwig Gerl, die auf über 30 Jahre „bereichernde Mitarbeit“ zurückblicken kann, wurde mit Geschenken verabschiedet. Abwesend war der scheidende geistliche Beirat Richard Sellmeyer, den seine Tochter vertrat.

Wolfgang Stöckl, Vorsitzender der KEB im Bistums Regensburg, bescheinigte Sebastian Sonntag ein „Einbringen übers Maß hinaus“ und der Amberger KEB eine „tolle Arbeit“. Er gratulierte zu den „Superzahlen“ und riet „Augen und Ohren“ für sich bietende Chancen offen zu halten, um „in großen Einheiten“ weiterhin „Kleines treu zu tun“. Sein „Vergelt’s Gott“ galt allen für mannigfaltige Dienste.

Einstimmig gewählt wurden die Mitglieder des neuen Bildungsrats: Richard Ebner, Josef Eckert, Waltraud Frieser, Rudolf Gehr, Barbara Hernes, Isabel Lautenschlager, Carsten Jakomowicz, Marianne Moosburger und Doris Müller. Geistlicher Beirat ist nun Pfarrer Josef Irlbacher.

Die Delegierten für die Mitgliederversammlung der KEB im Bistum sind Richard Ebner und Doris Müller, deren Stellvertreterinnen sind Barbara Hernes und Marianne Moosburger.

Christian Irlbacher wies auf die Festivitäten im „Jubeljahr 2025“ anlässlich des 50jährigen Bestehens der KEB Amberg-Sulzbach hin.

Am Freitag, den 16. Mai 2025, will man es „würdig und kurzweilig“ begehen und auch das Jahr über jeden Monat so manches „Bildungs-Schmankerl“ anbieten.

Auch an die aktuellen Angebote erinnerte er und die anwesenden Bildungsbeauftragten um Meldungen für das Programmheft Herbst/Winter. Zudem sei man offen für neue Angebote, betonte er. Er bat noch, die neuen Formulare der Homepage zu benutzen und verabschiedete herzlich dankend die Teilnehmer mit Häppchen.

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