Nachlese, März 2025: „Nächste Haltestelle: Traumjob!“ heißt ein Projekt des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft
Kreishandwerksmeister Dietmar Lenk, Sulzbach-Rosenberg
„Nächste Haltestelle: Traumjob!“ heißt ein Projekt des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft, welches die Wirtschaftsförderungen der Stadt Amberg, des Landkreises Amberg-Sulzbach sowie der Stadt Sulzbach-Rosenberg mittlerweile im dritten Jahr organisieren. Neu hinzugekommen ist dieses Jahr die Stadt Auerbach, die von deren Erfahrungen profitieren konnte.
In Kleingruppen besuchen 13 Haupt-, Mittel-, Real- und WirtschaftsschülerInnen gut verteilt fast 50 Ausbildungsbetriebe.
„Lebendig, praxisnah und direkt“ wurden dort Einblicke in das weit gefächerte Angebot von Firmen vor Ort geboten. Im Vorjahr ihres Schulabschlusses konnten so fast 800 Jugendlichen anschaulich in Theorie und Praxis hilfreiche Einblicke für Entscheidungen zu ihrer Berufswahl gewinnen.
Die Resonanz sowohl der Betriebe als auch der SchülerInnen ist durchwegs positiv. Auf einer Bustour, deren Kosten sich die Unternehmen teilen, vermitteln Betriebsleiter „aus erster Hand“ möglichst breit gefächert Grundinformationen für potenzielle Ausbildungen. Durch Imagefilme, Besichtigungen, persönliche Begegnungen und Gespräche werden so Wege in einen Berufsalltag für die Teenager klarer und greifbarer.
Zur Firma des Kreishandwerksmeisters Dietmar Lenk in Sulzbach-Rosenberg waren auch Bürgermeister Stefan Frank, Vertreter der Wirtschaftsförderung und der Rektor der Walter-Höllerer-Realschule Martin Zimmermann gekommen, welche alle unisono diesen Teil des Ausbildungskompasses lobten.
Begleitet wird die Aktion auf den Social-Media-Kanälen der Wirtschaftsförderung, um auch Eltern und weitere Interessierte einzubinden. Nicht nur für weniger bekannte Ausbildungen entwickelte sich dieses Angebot zu einem echten Gewinn für beide Seiten, betonten alle Beteiligten und speziell Hans-Jürgen Strehl, der für die Wirtschaftsförderung in der Stadt Sulzbach-Rosenberg mitverantwortlich ist.
Als entscheidende Kriterien für die Auswahl des späteren Berufs zeigten sich für die baldigen Absolventen dabei nicht nur Vorlieben, sondern sehr wohl auch Krisenfestigkeit und Aufstiegsmöglichkeiten in den Betrieben. Dietmar und Daniel Lenk verwiesen zudem eindringlich und anschaulich auf die Systemrelevanz ihres Heizungs- und Lüftungsbaubetriebs. „Vor Arbeitslosigkeit brauchen wir uns nicht zu fürchten“, versichern sie „und zudem arbeiten wir in erster Front am Klima- und Umweltschutz, was uns persönlich echt befriedigt.“
Die begleitende Lehrkraft, Studienrat Christian Biersack, ermutigte die noch Unentschiedenen Praktika zu machen, die Firmen „mit offenen Armen“ anbieten. „Ihr seid derzeit in einer äußerst glücklichen Situation“, betonte er und fügt hinzu: „Ihr habt eine riesige Auswahl und ihr seid noch dazu überall willkommen!“
Auch die Schüler waren durchwegs angetan und dankbar über diese Berufsorientierung, die manchen kaum bekannte Horizonte eröffnete und Einblicke „in echte Praxis“ vermittelte.
Elise meinte: “Interessant war für mich besonders die Praxis in den Betrieben zu sehen. Das ist für mich auf jeden Fall eine große Entscheidungshilfe.“
Musti versichert: „Ich fand den Einblick in die anfallenden Arbeiten spannend. Ich habe auch schon ein Praktikum gemacht und will weiterhin Automechaniker werden.“
Auch Luca sah sich in seiner Berufswahl „Verkauf“ bestärkt und möchte dabeibleiben.
Der Großteil der SchülerInnen allerdings will sich noch „weiter umsehen“ und ist dankbar für die nun gemachten guten Einblicke in das breite Berufsspektrum.
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