Jubiläumsbild zu "900 samma" Bürgermeistern und Gemeinderäten präsentiert

Die Hahnbacher Künstlerin Elisabeth Künzl präsentiert zusammen mit Bürgermeister Bernhard Lindner das Jubiläumsbild

„Gemeinsinn, Tatkraft, Zuversicht“ stehen als Zusammenfassung und Auftrag im Zentrum des Jubiläumsbildes der Hahnbacher Künstlerin Elisabeth Künzl, welches Bürgermeistern und Gemeinderäten vor deren Sitzung präsentiert wurde.

Für die große Tuschezeichnung ist im Sitzungssaal bereits ein Ehrenplatz reserviert, im dortigen Reigen mehrerer Arbeiten der begeisterten Wahlhahnbacherin.

Bürgermeister Bernhard Lindner und Räte zeigten sich äußerst beeindruckt von Ausführung und Konzept des hochwertig verglasten Bildes und dankten mit einem Blumenstrauß für die großherzige Spende.

Mit beeindruckender Akribie hat Künzl alle Ortsteile, Vereine, Partner der Gemeinde und Projekte in den Mittelpunkt gestellt. Nach den großen Lettern „ZUSAMMEN“ folgen ebenfalls in Großbuchstaben die Zeilen „In langer Geschichte zusammengewachsen. In guten und schlechten Zeiten zusammengestanden. Auch das Schlimmste zusammen überstanden.“ Umrahmt wird die Mitte des „denkwürdigen Jubiläums“ von Szenen aus Hahnbachs Geschichte von der Bronzezeit bis zu den 900 samma-Festivitäten.

Mit „viel Herzblut und professionell“, so Bürgermeister Lindner, habe Elisabeth Künzl das Auf und Ab der Gemeinde festgehalten, wofür man sehr dankbar sei. Er betonte auch die Großherzigkeit der Künstlerin, welche auch dieses Werk der Gemeinde schenke.

Elisabeth Künzl dankte Bürgermeister und Gemeinderäten für viel Lob, Anerkennung und Zusammenarbeit und versicherte, dass sie immer sehr gerne im Ort gelebt und gearbeitet habe. „Es war eine gute Entscheidung, nach Hahnbach zu ziehen, damals vor 50 Jahren“ versichert sie und fügte hinzu, dass sie sich immer äußerst wohl gefühlt habe auch hier ihren Lebensabend verbringen wolle.

Das Werk sei ihr eine Herzensangelegenheit gewesen, betonte sie und dankte der Heimatpflegerin Marianne Moosburger für deren Unterstützung. Mehrmals habe sie, inspiriert durch die reiche Geschichte des Marktes, daraufhin die ganz Nacht durchgezeichnet, um am Morgen über das Entstandene „einfach happy“ gewesen zu sein. „Es war, als würden sich die Szenen wie von selbst zeichnen und ich nur Werkzeug sein“ versichert sie glaubwürdig.

Künzl verwies auch auf ihre anderen Werke in der guten Stube des Marktes und auf deren Aussagen, Kontinuität und bewusste Zusammenhänge. „Hoffnungszeichen“ solle man in allen entdecken, wünschte sie und diese wiederum wollen zu bleibender Gemeinschaft und Zufriedenheit gerade bei den Verantwortlichen im Ort führen.

Zum Jubiläumsbild wird sie in nächster Zeit auch ein Heft erstellen, in dem manche Details erklärt werden und auch Zusammenhänge und Hintergründe angeführt sind.

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