Bergfest in Vilseck, Axtheid-Berg - Viele Besucher am Fest Kreuzerhöhung - Kirchlein platzt aus allen Nähten - Gläubige hängen an den Lippen des Predigers

Vollbesetzt waren Bergkirche und Vorplatz beim Gottesdienst am Hauptfest Kreuzerhöhung. Am Altar standen (von links) Pfarrer Francis, Pater Jimmy Joseph, Dekan Dr. Christian Schulz, Pfarrer Josef Irlbacher und Diakon Dieter Gerstacker

In Axtheid-Berg gab es am Fest Kreuzerhöhung keinen freien Parkplatz mehr, denn Besucher aus Nah und Fern wollten mit der Pfarrei Vilseck das Patrozinium der Bergkirche feiern. Weil das Kirchlein dafür viel zu klein war, wurde der Gottesdienst auch ins Freie übertragen.

„So vül Leit woarn ja nu nie am Bergfest“, erinnerte sich eine Bergbewohnerin. „Des is ja direkt a Rekord.“ Und das lag sicher nicht nur am herrlichen Spätsommerwetter.

Aus Schlicht und Freihung waren zudem Wallfahrer gekommen, die in der Lindenallee zuvor den Kreuzweg gebetet hatten.

Auch 13 Fahnenabordnungen von umliegenden Kolpingsfamilien, der Katholischen Arbeiterbewegung (KAB) und der Marianischen Männerkongregation (MMC) fanden sich zur Eucharistiefeier ein, die der Kirchenchor Vilseck gesanglich bereicherte

Gläubige hängen an den Lippen des Predigers

Das Fest Kreuzerhöhung erinnere in erster Linie an den, der am Kreuz gestorben ist, an unseren Erlöser und Heiland. Durch ihn sei das Kreuz zum Symbol für Leid und Tod geworden, betonte der Prediger. Dass ein Kreuz auch furchtbar sei, bestreite niemand, aber man könne es auch lieb gewinnen.

„Über den Weg des Kreuzes wächst uns Kraft zu und wir spüren, dass Leid und Tod nicht das letzte Wort haben. Nehmen wir das Kreuz an und schauen ganz bewusst zum Gekreuzigten auf, denn nur in ihm ist Heil und Hoffnung.“

Stadtpfarrer Pater Robin Xavier dankte am Schluss dem Hauptzelebranten für seine beeindruckende Predigt, worauf Schulz zu bedenken gab, ob diese den Vilseckern nicht zu lang gewesen sei.

Er würde oft sehr weit ausholen und die Zeit dabei vergessen. Denn beim Frohnbergfest seien einige der Meinung gewesen: „Öitz reichts!“

Unter Lachen und mit Applaus zerstreuten die Gläubigen jedoch des Predigers Befürchtungen.

Der allgemeine Tenor war nämlich, dass so eine tolle Predigt gar nicht lang genug sein könne. Und dies sorgte gewiss beim gemeinschaftlichen Tagesausklang auf dem Festplatz noch lange für Gesprächsstoff.

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